Archive for the ‘Gesundheit/Soziales’ Category

Wechsel in der Praxis von Dr. med. Herbert Roll

Donnerstag, März 12th, 2009

Dr. med. Herbert Roll mit Ehefrau IlseNach 30 Jahren hausärztlicher Tätigkeit geht Dr. med. Herbert Roll am Ende dieser Woche in den wohlverdienten Ruhestand. Er war der erste in Eisingen niedergelassene Arzt; tätig auf dem Gebiet Allgemeinmedizin und Chirotherapie. Auf dem Foto sehen Sie Dr. med. Herbert Roll zusammen mit seiner Ehefrau Ilse in der Praxis in der Brunnenstraße 2 in Eisingen.

Die Redaktion Eisingen Online wünscht Ihnen, lieber Herr Dr. Roll und Ihrer Frau Ilse, erholsame, glückliche Jahre.
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Vom 16.03. bis einschließlich 31.03.2009 ist die Praxis wegen Urlaub geschlossen. Die Vertretung erfolgt während dieser Zeit durch Dr. Markones, Kist, Tel. 09306 / 8982, bzw. durch Dr. Helmschrott, Waldbrunn, Tel. 09306 / 2142.
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Zum 01.04.2009 übernimmt Dr. med. Ulrich Hübner
die Allgemeinarztpraxis.

Zur Person:
Familie HübnerDr. med. Ulrich Hübner ist 36 Jahre alt und mit Andrea Hübner verheitratet, die künftig dem langjährig geschätzten Praxisteam angehören wird. Dr. Hübner und seine Frau haben eine gemeinsame Tochter. Foto: privat

Dr. Hübner wurde in Würzburg geboren und wuchs in Lohr am Main auf. Nach dem Abitur folgten Medizinstudium in Würzburg, von 1993 bis 2000 mit Auslandsaufenthalten in Irland, den USA und der Schweiz. Von November 1996 bis März 2002 Doktorarbeit an der Uniklinik Würzburg. Weiterbildung zum Internisten von Oktober 2000 bis Oktober 2004 am Klinikum Dresden-Friedrichstadt sowie von November 2004 bis Januar 2007 am Klinikum Augsburg. Facharztanerkennung als Internist seit 01.02.2007. Arbeit als Internist in der Weiterbildung zum Pneumologen von Februar 2007 bis Januar 2009 an der Lungenfachklinik Zusmarshausen (Zusamklinik).

Übernahme der Praxis von Dr. Roll als hausärztlich tätiger Internist ab 01.04.2009

Adresse:
Brunnenstraße 2, 97249 Eisingen

Tel. 09306 / 1755

Sprechzeiten wie bisher:
Mo. - Fr. 09:00 - 12:00 Uhr
Mo. und Do. 16:30 - 19:00 Uhr
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Herrn Dr. med. Ulrich Hübner und Ehefrau Andrea wünschen wir einen guten Start und angenehmes Wohnen in Eisingen.
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Artur Schmitt
Redaktion Eisingen Online

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Bedarfsplan Kinderbetreuung 2008-2011

Mittwoch, Februar 18th, 2009

Leitlinien und Ziele der Kinderbetreuung in Eisingen

Geburtenrückgang und demografische Entwicklung, Veränderung des traditionellen Familienstruktur durch hohe Scheidungsraten, immer mehr Alleinerziehende, gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen – es sind viele Faktoren, die dazu beitragen, dass Familienpolitik einen immer wichtigeren Stellenwert in unserer Gesellschaft einnimmt und auch einnehmen muss. Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Der Staat und die Kommunen sind in der Verantwortung, verbesserte Rahmenbedingungen für Familien und Alleinerziehende schaffen.

Ein Ziel der Eisinger Gemeindepolitik ist es deshalb, ein familienfreundliches Klima zu schaffen. Dazu gehört es, alle Maßnahmen zu unterstützen, um die Familien zu stärken, Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, Kindern und Jugendlichen einen Rahmen zu geben, der sie in ihrer Entwicklung fördert und ihnen ein positives Umfeld schafft und erhält.

Die Gestaltung einer kinder- und familienfreundlichen Gemeinde ist eine Aufgabe, die nur gemeinsam und dauerhaft wirkungsvoll angegangen werden kann. In diesen Prozess sind nicht nur der Gemeinderat und die Verwaltung, sondern auch die örtlichen Einrichtungsträger, Kirchen, Schulen, Vereine und die Familien einzubinden.

In einer 11-seitigen PDF-Ausgabe informieren wir Sie ausführlich über den Bedarfsplan der Kinderbetreuung in Eisingen für die Jahre 2008 bis 2011.

» kinderbetreuung_bedarfsplan_2008-2011.pdf 

(Downloadgröße: ca. 1 MB)

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Jugendwerk der AWO: Jahresprogramm 2009

Montag, Januar 26th, 2009

Raus aus dem Alltagstrott

Das neue Programmheft des Bezirksjugendwerks der Arbeiterwohlfahrt Unterfranken beinhaltet Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche, Sprachreisen, Angebote für Familien sowie Tagesfahrten. Es kann ab sofort online unter www.awo-jw.de durchstöbert und gebucht oder beim Jugendwerk telefonisch bestellt werden.

Wie in den letzten Jahren, wurde auch für 2009 ein buntes Angebot für nahezu jedes Alter und jeden Geschmack zusammengestellt. So kommen Sonnenhungrige, Abenteuerlustige und Spielfreudige auf ihre Kosten. Die Palette reicht beispielsweise von einer Kurzfreizeit für jüngere Kinder bei Gemünden über einen Aufenthalt im Ferienparadies Eden für Kids bis hin zu Freizeiten auf Korfu für Jugendliche und Familien. Für sprachinteressierte Jugendliche veranstaltet das Jugendwerk Sprachreisen nach England, Frankreich und im eigenen Land.

Neu im Programmheft sind Tagesfahrten. Bei den eintägigen, regionalen Ausflügen werden neben dem Erlebnisbad „Palm Beach“ und einer Kinderstadtführung in Bamberg in diesem Jahr erstmals der Kinderkanal in Erfurt und der „Kletterwald“ in Schweinfurt besucht.

Bei allen Angeboten garantieren pädagogisch geschulte Betreuungsteams, die sich gründlich auf ihre verantwortungsvolle Tätigkeit vorbereiten, eine qualifizierte Betreuung. Wer mit dem Jugendwerk der AWO unterwegs ist, entdeckt nicht nur Gemeinschaft und Spaß, sondern hat in hohem Maße die Möglichkeit, das Programm aktiv mit zu gestalten.

Nähere Informationen gibt es hier:
Jugendwerk der AWO,
Kantstr. 42a,
97074 Würzburg,
Tel. 0931-29938264
E-Mail: info@awo-jw-unterfranken
Web: www.awo-jw.de

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Ausbau von Betreuungsplätzen für unter Dreijährige

Mittwoch, Januar 14th, 2009

Familienministerin Haderthauer und Finanzstaatssekretär Pschierer: Freistaat steht bei Kinderbetreuung an der Seite der Kommunen - Weiterreichung der Bundesmittel in voller Höhe angeboten.

Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer und Finanzstaatssekretär Franz Pschierer haben in einem Treffen mit den kommunalen Spitzenverbänden über die Verteilung der Mittel verhandelt, die der Bund für die Betriebskosten im Zusammenhang mit dem Ausbau der Kinderbetreuung für unter Dreijährige zur Verfügung stellt. “Wir sind bereit, die Bundesmittel zu hundert Prozent an die Kommunen weiterzureichen. Damit kommt diese Entlastung ausschließlich den Kommunen zugute und nicht auch dem Freistaat, der durch die zusätzlichen Betreuungsplätze bei der staatlichen Betriebskostenförderung ebenfalls erheblich finanziell belastet wird. Wir entlasten also die Kommunen noch deutlicher, um den Ausbau weiter voranzutreiben”, erklärten Haderthauer und Pschierer. An Bundesmittel stehen Bayern bis 2013 insgesamt rund 275 Mio. Euro zur Verfügung, ab 2014 ca. 114 Mio. Euro jährlich.

Haderthauer betonte: “Eine rasche Einigung mit den kommunalen Spitzenverbänden liegt mir sehr am Herzen. Ein dynamischer Ausbau des Betreuungsangebots kommt jungen Familien zugute. Er genießt deshalb auf allen politischen Ebenen höchste Priorität. Ich appelliere deshalb an die Kommunen, gerade auch ihrer Aufgabe der Bedarfsermittlung sorgfältig nachzukommen.”

“Ein großer Schritt ist getan! Damit haben wir eine ganz wichtige Weichenstellung für die Familien in Bayern vorgenommen”, betonten Haderthauer und Pschierer.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung,
Familie und Frauen - PM vom 14.01.2009

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SchulKinoWoche Bayern: 19. - 25. März 2009

Dienstag, Januar 13th, 2009

Vom 19. bis 25. März 2009 findet in Bayern die 2. SchulKinoWoche statt. In 82 bayerischen Städten öffnen 93 Kinos für eine Woche ihre Säle exklusiv für alle teilnehmenden Schulen. Im Programm sind 120 Filme, die spannende Geschichten erzählen und zur aktiven Auseinandersetzung im Unterricht anregen. Im vergangenen Jahr besuchten rund 66.000 SchülerInnen und 3.500 Lehrkräfte die Kinoveranstaltungen der ersten SchulKinoWoche Bayern.

Zum Eintrittspreis von EUR 2,50 pro Schüler wird allen Schularten und Jahrgangsstufen ein speziell auf den Einsatz im Unterricht abgestimmtes Filmprogramm geboten. Begleitmaterialien für die optimale Vor- und Nachbereitung des Kinobesuchs stehen für alle Filme kostenfrei zum Download unter www.schulkinowoche-bayern.de zur Verfügung. Um Lehrkräfte gezielt auf die Arbeit mit Filmen im Unterricht vorzubereiten, werden landesweit Fortbildungen angeboten.

Ein Höhepunkt der SchulKinoWoche Bayern sind die 66 Kinoseminare, die den Filmbesuch medienpädagogisch begleiten. Filmschaffende, Medienprofis und FachreferentInnen ermöglichen dabei tiefe Einblicke hinter die Kulissen und stellen sich den Fragen der SchülerInnen und Lehrkräfte. Anmeldungen für Schulklassen sind ab sofort online unter www.schulkinowoche-bayern.de möglich.

Neu in diesem Jahr ist das SchulKinoQuiz: Hier können SchülerInnen der Jahrgangsstufen 7-13 ihr Wissen rund um die Themen Kino, Film und SchulKinoWoche in einem Online-Wettbewerb mit anderen Schulklassen testen. Den zehn Gewinnerklassen winkt eine Klassenreise zur Auftaktveranstaltung am 19. März in die Bavaria Filmstadt in München. Nähere Informationen zum Wettbewerb, den Teilnahmekonditionen sowie zur Online-Bewerbung unter: www.bildungscent.de/filmquiz.html

Veranstaltungsorte

Mittelfranken
Ansbach  Bad Windsheim  Dinkelsbühl  Eckental  Erlangen  Feuchtwangen  Fürth  Großhabersdorf  Gunzenhausen  Nürnberg  Roth  Rothenburg  Weißenburg

Niederbayern
Abensberg  Deggendorf  Dingolfing  Freyung  Kelheim  Landshut  Passau  Plattling  Straubing  Vilsbiburg  Zwiesel

Oberbayern
Bad Reichenhall  Bad Tölz  Dachau  Erding  Freising  Garmisch-Partenkirchen  Hausham  Holzkirchen  Ingolstadt  Landsberg a. Lech  Mühldorf a. Inn  München  Neuburg  Pfaffenhofen a.d. Ilm  Rosenheim  Starnberg  Traunstein  Wasserburg  Weilheim

Oberfranken
Bamberg  Bayreuth  Coburg  Forchheim  Hof  Kulmbach  Selb

Oberpfalz
Amberg  Cham  Neumarkt  Oberviechtach  Regensburg  Schwandorf  Weiden

Schwaben
Aichach  Augsburg  Bad Wörishofen  Donauwörth  Füssen  Günzburg  Immenstadt  Kaufbeuren  Kempten  Königsbrunn  Lindau  Memmingen  Nördlingen  Oberstdorf  Türkheim  Wertingen

Unterfranken
Aschaffenburg  Bad Brückenau  Erlenbach  Marktheidenfeld  Miltenberg  Ochsenfurt  Schweinfurt  Würzburg  Zeil a. Main

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus - PM vom 13.01.2009

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Dreiköngislauf witterungsbedingt verschoben

Dienstag, Januar 6th, 2009

Liebe Freunde,

die Straßen- und Wetterverhältnisse sind zu schwierig, deshalb haben wir beschlossen, den ursprünglich für kommenden Sonntag geplanten Dreikönigslauf zu verschieben.

Als neuen Termin haben wir

Sonntag, 15. März 2009, 14:00 Uhr,

vorgesehen. Wir nennen die Veranstaltung dann “Lauf in den Frühling”.

Rechtzeitig vorher wird wieder ein Aufruf zur Mithilfe kommen. Die Zusagen für kommenden Sonntag haben sich erstmal erledigt, dennoch Danke dafür.

Viele Grüße

Georg Bausewein

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Tag des Ehrenamts

Freitag, Dezember 5th, 2008

Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk hat anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamts am heutigen 5. Dezember zu freiwilligem Engagement für die Gemeinschaft aufgerufen:

 ”Wer seine Freizeit, seine Kraft und seinen Geist für ein Ehrenamt einsetzt, der verliert nichts, sondern er gewinnt: Einblicke und Erfahrungen in Bereiche, die ihm bis dahin verschlossen waren. Kontakte mit Menschen, die ihm sonst unbekannt geblieben wären. Und vor allem leistet er einen unschätzbaren Dienst für unsere Demokratie ! Unsere Gemeinschaft baut ganz entscheidend darauf auf, dass Menschen sich freiwillig für sie einsetzen und Verantwortung übernehmen.” “Ein interessantes und besonders anspruchsvolles Feld für ehrenamtliches Engagement bieten Justiz, Justizvollzug und die damit zusammenhängenden Bereiche”, so Merk.

“Wer etwa die besonders wichtige Aufgabe übernehmen möchte, etwas für Menschen zu tun, die Opfer von Straftaten geworden sind, sollte sich an eine der Opferschutzorganisationen, z.B. den Weissen Ring, wenden. Und wer sich im Interesse von uns allen dafür einsetzen will, dass Straffällige wieder auf die rechte Bahn finden, hat z.B. die Möglichkeit, sich als ehrenamtlicher Betreuer um einzelne Strafgefangene zu kümmern oder als Mitarbeiter eines Bewährungshelfers zu engagieren.” Bei Interesse kann man sich an den Kontaktbeamten der jeweiligen Justizvollzugsanstalt bzw. an die Bewährungshilfedienststelle des jeweiligen Landgerichts wenden. Merk: “Bei Gericht ist ehrenamtliches Engagement vor allem als Schöffe, also Laienrichter im Strafverfahren, und als Handelsrichter gefragt.” Wer diese Aufgabe übernehmen möchte, für den sind die Gemeinden bzw. die Industrie- und Handelskammern die richtigen Ansprechpartner. Allerdings finden die nächsten Schöffenwahlen erst 2013 statt. Merk: “Alle diese Tätigkeiten sind besonders anspruchsvoll. Sie fordern die ganze Persönlichkeit und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten. Aber genau das macht sie auch so reizvoll und lohnend !”

Derzeit sind in Bayern 4.069 Schöffen tätig und 470 Handelsrichter tätig. Im bayerischen Strafvollzug waren im Jahr 2007 insgesamt 1.272 Personen ehrenamtlich engagiert. Als Bewährungshelfer bzw. Unterstützungskräfte für die Bewährungshilfe haben zum 31. Dezember 2007 in Bayern 122 Ehrenamtliche 150 Probanden (mit)betreut.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz - PM vom 04.12.2008

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Ehrenamtliches Engagement in der Justiz

Freitag, Dezember 5th, 2008

Ein Zeichen menschlicher Solidarität

Am heutigen Internationalen Tag der Freiwilligen hat Bundesjustizministerin Zypries das ehrenamtliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in der Justiz als tragende Säule unseres demokratischen Rechtsstaats gewürdigt.

“Die Justiz und der Justizvollzug könnten ohne freiwilliges Bürgerengagement nicht in dieser Form bestehen. Ohne die ehrenamtlichen Richterinnen und Richter, die Vollzugshelferinnen und Vollzugshelfer und die Betreuerinnen und Betreuer wäre die Justiz schlechter. Ehrenamtliche Richterinnen und Richter sind ein Bindeglied zwischen Staat und Bevölkerung. Ihre Mitwirkung im gerichtlichen Verfahren erhöht das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Justiz und fördert die Akzeptanz richterlicher Entscheidungen. Auch die Behandlung Strafgefangener und deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft erfordert das Engagement vieler ehrenamtlicher Vollzugshelfer und -helferinnen. Für die Vollzugsbehörden ist die Unterstützung durch diese ehrenamtlichen Kräfte unbezahlbar. Ihre Arbeit beschränkt sich nicht nur auf die Betreuung einzelner Gefangener und Gruppenarbeit in der Justizvollzugsanstalt. Sie bilden auch eine wichtige Brücke zwischen ‘Drinnen’ und ‘Draußen’ Sie leisten wertvolle Hilfe für die Familien Inhaftierter, die Begleitung entlassener Gefangener und die Aufklärung der Öffentlichkeit über Strafvollzugsprobleme.

Eine besondere Verantwortung für unsere Solidargemeinschaft übernehmen auch die ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer. Ohne ihren Einsatz könnte der Staat die Betreuung der vielen hilfsbedürftigen Menschen in Deutschland nicht leisten. Ich freue mich, dass ich im kommenden Jahr 2009 beim Tag der Betreuung in Berlin zahlreiche ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer aus ganz Deutschland persönlich empfangen kann. Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich freiwillig in der Justiz - in welchem Bereich auch immer - engagieren”, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.

Über 23 Millionen Menschen leisten in Deutschland unbezahlte ehrenamtliche Arbeit. In der Rechtspflege sind derzeit etwa 98.000 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich tätig, davon allein fast 36.000 als Schöffen in der Strafgerichtsbarkeit. In diesem Jahr fanden die Schöf-fenwahlen für die Amtsperiode 2009 bis 2013 statt.

Nach unserem Grundgesetz geht alle Staatsgewalt vom Volke aus. Die Mitwirkung ehrenamtlicher Richterinnen und Richter ist daher nicht nur in der Strafgerichtsbarkeit, sondern auch an den Handels-, Arbeits-, Sozial-, Verwaltungs- und Finanzgerichten vorgesehen. Sie wirken gleichberechtigt neben Berufsrichterinnen und Berufsrichtern an der Rechtsprechung mit, sie sind - genauso wie Berufsrichter - an Weisungen nicht gebunden und nur dem Gesetz unterworfen. Als Vertreter des Volkes üben sie das Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht wie die Berufsrichter aus. Ihre besondere Sachkunde, ihr Rechtsempfinden sowie ihre persönliche Berufs- und Lebenserfahrung tragen dazu bei, dass richterliche Entscheidungen auch auf dem Prüfstand des gesunden Menschenverstandes bestehen.

Die ehrenamtliche Arbeit im Strafvollzug umfasst Besuche und Gespräche in der Vollzugsanstalt sowie Hilfsangebote für die Freizeitgestaltung Gefangener wie beispielsweise Sprach- oder Sportkurse. Daneben besteht die Tätigkeit darin, sich beispielsweise um die Angehörigen von Strafgefangenen kümmern, jugendliche Straffällige in schulischen oder berufsvorbereitenden Fragen zu beraten oder ausländischen Straffälligen ohne soziale Kontakte Hilfe zu leisten. Für die Zeit nach der Haftentlassung stehen ehrenamtliche Bewährungshelfer den ehemals Gefangenen zur Seite und begleiten sie bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft.

Ehrenamtliche Tätigkeit ist auch ein wichtiger Grundpfeiler des Betreuungsrechts. In Deutschland werden rund 1,2 Millionen Menschen, die ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbst regeln können, rechtlich betreut. Im Jahr 2007 wurden für rund 225.000 erstmals Betreute 156.000 ehrenamtliche Betreuer bestellt. Demnach führten 67 Prozent der Betreuer das Amt ehrenamtlich und 33 Prozent beruflich. Zumeist sind die Betreuer Familienangehörige, rund 5 Prozent der ehrenamtlich tätigen Betreuer haben diese wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe aber auch außerhalb der Familie übernommen.

Quelle: Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des
Bundesministeriums der Justiz - PM vom 05.12.2008

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Bekämpfung der Jugendkriminalität

Freitag, November 7th, 2008

Die zunehmende Gewaltbereitschaft junger Menschen gibt zur Sorge Anlass. Starker Alkoholkonsum bis hin zum Missbrauch bei jungen Straftätern verschärfen das Problem noch zusätzlich. Staatssekretär Dr. Bernd Weiß sagte heute am Rande der Konferenz der Staatssekretäre der Innenressorts des Bundes und der Länder in Oranienburg: “Wir werden es nicht hinnehmen, dass immer mehr junge Menschen, zunehmend unter starker Alkoholeinwirkung, ihre Konflikte gewaltsam in der Öffentlichkeit austragen.”

Die Gewaltkriminalität ist mit rund vier Prozent ein kleiner Ausschnitt der registrierten Gesamtkriminalität. Gleichwohl werden Gewaltdelikte in der Öffentlichkeit besonders sensibel wahrgenommen und beeinflussen das subjektive Sicherheitsempfinden der Menschen außerordentlich stark. Besonders bedenklich ist der starke Anstieg junger Gewalttäter. Mittlerweile steht mehr als jeder vierte jugendliche Gewalttäter während der Tatbegehung unter Alkoholeinfluss. Die Bayerische Staatsregierung widmet isch diesem gesellschaftlichen Phänomen mit Nachdruck.

Die Bayerische Polizei geht konsequent unter Nutzung des gesamten strafrechtlichen Instrumentariums gegen jugendliche Straftäter vor. Einen Schwerpunkt setzt die Bayerische Polizei insbesondere bei jungen Intensivtätern. Dazu wurde Anfang 2008 eine spezielle bayernweite Rahmenvorgabe in Kraft gesetzt. Sie ist Grundlage für die bewährten regionalen Intensivtäterprogramme der Polizeipräsidien und beruht auf dem erfolgreichen personenorientierten Ermittlungsansatz. Das konzertierte Vorgehen der Polizei unter Einbindung aller Behörden und Institutionen, vom Jugendamt über die Familienhilfe bis hin zum schulpsychologischen Dienst und den Justizbehörden hilft, kriminelle Karrieren frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls zu stoppen.

“Junge Gewalttäter müssen klare Grenzen aufgezeigt bekommen und die Strafe für solche Gewalttaten muss auf dem Fuß folgen.” Diese Grundsätze seien bei den personenorientierten Ermittlungen und der zügigen Zusammenarbeit mit der Justiz gegeben. “Zusätzliche jugendstrafrechtliche Instrumente wie ein Warnschussarrest, der dem Jugendlichen schnell den Ernst seiner Situation vor Augen führt, sind notwendig. Zu nennen ist hier auch die Anhebung des Fahrverbotes zur vollwertigen Hauptstrafe im Jugendstrafrecht – eine wirksame Sanktion, weil der Jugendliche die Mobilitätseinschränkung als schweren Eingriff empfindet. Hier ist der Bundesgesetzgeber gefordert”, sagte Weiß. Es seien aber auch Präventionsangebote und Projekte zur Vermittlung gewaltfreier Konfliktlösungsstrategien und sozialer Kompetenz geboten. “Bei der Lösung dieses gesellschaftlich nicht hinnehmbaren Phänomens zunehmender Gewaltbereitschaft junger Menschen müssen alle Institutionen und Behörden, aber auch die gesamte Gesellschaft Flagge zeigen”, so Weiß.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern - PM vom 07.11.2008

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Geriatrische Rehabilitation verbessert Lebensqualität älterer Menschen

Mittwoch, November 5th, 2008

Geriatrische Rehabilitation verhindert Pflegebedürftigkeit und ermöglicht älteren Menschen, möglichst lange in der eigenen Wohnung zu leben; die ‘Reha’ wird daher auch künftig im Mittelpunkt der Altersmedizin in Bayern stehen. Das betonte Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml heute auf dem Geriatrie-Symposium 2008 in München.

Huml: “Ob Mobilitätstraining, Übungen zum selbstständigen Ankleiden, Essen, Einkaufen oder zur Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit: Durch geriatrische Rehabilitation kommen ältere Patientinnen und Patienten buchstäblich wieder auf die Beine.” Die Bedeutung der Altersmedizin steigt. Denn 2050 wird etwa jeder dritte Bayer über 65 Jahre alt sein. Häufig droht gerade Patientinnen und Patienten in höherem Alter nach einem Krankenhausaufenthalt Heimeinweisung oder Pflegebedürftigkeit. Durch gezielte Rehabilitation können in fast 90 Prozent der Fälle die Patientinnen und Patienten wieder in ihre Privatwohnung entlassen werden.

Die medizinische Versorgung der älteren Bevölkerung muss laut Huml ausgebaut werden. “Deshalb untersuchen wir, ob Versorgungslücken bestehen, fördern den Erwerb geriatrischen Fachwissens bei Ärzten und unterstützen Betreuungsangebote.” Um die medizinische Versorgung der immer älter werdenden Bevölkerung zu verbessern, wurde bereits im Jahr 1990 das Bayerische Geriatriekonzept verabschiedet. Flächendeckend stehen in Bayern 67 geriatrische Rehabilitationseinrichtungen mit über 2.800 Betten zur Verfügung sowie neun Einrichtungen zur ambulanten geriatrischen Rehabilitation, die an stationäre Einrichtungen angegliedert sind. Hinzu kommen vier akutgeriatrische Kompetenzzentren an Krankenhäusern hoher Versorgungsstufen und drei akutgeriatrische Tageskliniken. Anhand der Datenbank ‘Geriatrie in Bayern (GiBDAT)’, die fast 90 Prozent der geriatrischen Behandlungskapazität in Bayern erfasst, lässt sich der große Erfolg der geriatrischen Rehabilitation messen.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit
und Verbraucherschutz - PM vom 05.11.2008

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