Archive for the ‘Jugend und Familie’ Category

Bedarfsplan Kinderbetreuung 2008-2011

Mittwoch, Februar 18th, 2009

Leitlinien und Ziele der Kinderbetreuung in Eisingen

Geburtenrückgang und demografische Entwicklung, Veränderung des traditionellen Familienstruktur durch hohe Scheidungsraten, immer mehr Alleinerziehende, gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen – es sind viele Faktoren, die dazu beitragen, dass Familienpolitik einen immer wichtigeren Stellenwert in unserer Gesellschaft einnimmt und auch einnehmen muss. Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Der Staat und die Kommunen sind in der Verantwortung, verbesserte Rahmenbedingungen für Familien und Alleinerziehende schaffen.

Ein Ziel der Eisinger Gemeindepolitik ist es deshalb, ein familienfreundliches Klima zu schaffen. Dazu gehört es, alle Maßnahmen zu unterstützen, um die Familien zu stärken, Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, Kindern und Jugendlichen einen Rahmen zu geben, der sie in ihrer Entwicklung fördert und ihnen ein positives Umfeld schafft und erhält.

Die Gestaltung einer kinder- und familienfreundlichen Gemeinde ist eine Aufgabe, die nur gemeinsam und dauerhaft wirkungsvoll angegangen werden kann. In diesen Prozess sind nicht nur der Gemeinderat und die Verwaltung, sondern auch die örtlichen Einrichtungsträger, Kirchen, Schulen, Vereine und die Familien einzubinden.

In einer 11-seitigen PDF-Ausgabe informieren wir Sie ausführlich über den Bedarfsplan der Kinderbetreuung in Eisingen für die Jahre 2008 bis 2011.

» kinderbetreuung_bedarfsplan_2008-2011.pdf 

(Downloadgröße: ca. 1 MB)

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Jugendwerk der AWO: Jahresprogramm 2009

Montag, Januar 26th, 2009

Raus aus dem Alltagstrott

Das neue Programmheft des Bezirksjugendwerks der Arbeiterwohlfahrt Unterfranken beinhaltet Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche, Sprachreisen, Angebote für Familien sowie Tagesfahrten. Es kann ab sofort online unter www.awo-jw.de durchstöbert und gebucht oder beim Jugendwerk telefonisch bestellt werden.

Wie in den letzten Jahren, wurde auch für 2009 ein buntes Angebot für nahezu jedes Alter und jeden Geschmack zusammengestellt. So kommen Sonnenhungrige, Abenteuerlustige und Spielfreudige auf ihre Kosten. Die Palette reicht beispielsweise von einer Kurzfreizeit für jüngere Kinder bei Gemünden über einen Aufenthalt im Ferienparadies Eden für Kids bis hin zu Freizeiten auf Korfu für Jugendliche und Familien. Für sprachinteressierte Jugendliche veranstaltet das Jugendwerk Sprachreisen nach England, Frankreich und im eigenen Land.

Neu im Programmheft sind Tagesfahrten. Bei den eintägigen, regionalen Ausflügen werden neben dem Erlebnisbad „Palm Beach“ und einer Kinderstadtführung in Bamberg in diesem Jahr erstmals der Kinderkanal in Erfurt und der „Kletterwald“ in Schweinfurt besucht.

Bei allen Angeboten garantieren pädagogisch geschulte Betreuungsteams, die sich gründlich auf ihre verantwortungsvolle Tätigkeit vorbereiten, eine qualifizierte Betreuung. Wer mit dem Jugendwerk der AWO unterwegs ist, entdeckt nicht nur Gemeinschaft und Spaß, sondern hat in hohem Maße die Möglichkeit, das Programm aktiv mit zu gestalten.

Nähere Informationen gibt es hier:
Jugendwerk der AWO,
Kantstr. 42a,
97074 Würzburg,
Tel. 0931-29938264
E-Mail: info@awo-jw-unterfranken
Web: www.awo-jw.de

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Ausbau von Betreuungsplätzen für unter Dreijährige

Mittwoch, Januar 14th, 2009

Familienministerin Haderthauer und Finanzstaatssekretär Pschierer: Freistaat steht bei Kinderbetreuung an der Seite der Kommunen - Weiterreichung der Bundesmittel in voller Höhe angeboten.

Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer und Finanzstaatssekretär Franz Pschierer haben in einem Treffen mit den kommunalen Spitzenverbänden über die Verteilung der Mittel verhandelt, die der Bund für die Betriebskosten im Zusammenhang mit dem Ausbau der Kinderbetreuung für unter Dreijährige zur Verfügung stellt. “Wir sind bereit, die Bundesmittel zu hundert Prozent an die Kommunen weiterzureichen. Damit kommt diese Entlastung ausschließlich den Kommunen zugute und nicht auch dem Freistaat, der durch die zusätzlichen Betreuungsplätze bei der staatlichen Betriebskostenförderung ebenfalls erheblich finanziell belastet wird. Wir entlasten also die Kommunen noch deutlicher, um den Ausbau weiter voranzutreiben”, erklärten Haderthauer und Pschierer. An Bundesmittel stehen Bayern bis 2013 insgesamt rund 275 Mio. Euro zur Verfügung, ab 2014 ca. 114 Mio. Euro jährlich.

Haderthauer betonte: “Eine rasche Einigung mit den kommunalen Spitzenverbänden liegt mir sehr am Herzen. Ein dynamischer Ausbau des Betreuungsangebots kommt jungen Familien zugute. Er genießt deshalb auf allen politischen Ebenen höchste Priorität. Ich appelliere deshalb an die Kommunen, gerade auch ihrer Aufgabe der Bedarfsermittlung sorgfältig nachzukommen.”

“Ein großer Schritt ist getan! Damit haben wir eine ganz wichtige Weichenstellung für die Familien in Bayern vorgenommen”, betonten Haderthauer und Pschierer.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung,
Familie und Frauen - PM vom 14.01.2009

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SchulKinoWoche Bayern: 19. - 25. März 2009

Dienstag, Januar 13th, 2009

Vom 19. bis 25. März 2009 findet in Bayern die 2. SchulKinoWoche statt. In 82 bayerischen Städten öffnen 93 Kinos für eine Woche ihre Säle exklusiv für alle teilnehmenden Schulen. Im Programm sind 120 Filme, die spannende Geschichten erzählen und zur aktiven Auseinandersetzung im Unterricht anregen. Im vergangenen Jahr besuchten rund 66.000 SchülerInnen und 3.500 Lehrkräfte die Kinoveranstaltungen der ersten SchulKinoWoche Bayern.

Zum Eintrittspreis von EUR 2,50 pro Schüler wird allen Schularten und Jahrgangsstufen ein speziell auf den Einsatz im Unterricht abgestimmtes Filmprogramm geboten. Begleitmaterialien für die optimale Vor- und Nachbereitung des Kinobesuchs stehen für alle Filme kostenfrei zum Download unter www.schulkinowoche-bayern.de zur Verfügung. Um Lehrkräfte gezielt auf die Arbeit mit Filmen im Unterricht vorzubereiten, werden landesweit Fortbildungen angeboten.

Ein Höhepunkt der SchulKinoWoche Bayern sind die 66 Kinoseminare, die den Filmbesuch medienpädagogisch begleiten. Filmschaffende, Medienprofis und FachreferentInnen ermöglichen dabei tiefe Einblicke hinter die Kulissen und stellen sich den Fragen der SchülerInnen und Lehrkräfte. Anmeldungen für Schulklassen sind ab sofort online unter www.schulkinowoche-bayern.de möglich.

Neu in diesem Jahr ist das SchulKinoQuiz: Hier können SchülerInnen der Jahrgangsstufen 7-13 ihr Wissen rund um die Themen Kino, Film und SchulKinoWoche in einem Online-Wettbewerb mit anderen Schulklassen testen. Den zehn Gewinnerklassen winkt eine Klassenreise zur Auftaktveranstaltung am 19. März in die Bavaria Filmstadt in München. Nähere Informationen zum Wettbewerb, den Teilnahmekonditionen sowie zur Online-Bewerbung unter: www.bildungscent.de/filmquiz.html

Veranstaltungsorte

Mittelfranken
Ansbach  Bad Windsheim  Dinkelsbühl  Eckental  Erlangen  Feuchtwangen  Fürth  Großhabersdorf  Gunzenhausen  Nürnberg  Roth  Rothenburg  Weißenburg

Niederbayern
Abensberg  Deggendorf  Dingolfing  Freyung  Kelheim  Landshut  Passau  Plattling  Straubing  Vilsbiburg  Zwiesel

Oberbayern
Bad Reichenhall  Bad Tölz  Dachau  Erding  Freising  Garmisch-Partenkirchen  Hausham  Holzkirchen  Ingolstadt  Landsberg a. Lech  Mühldorf a. Inn  München  Neuburg  Pfaffenhofen a.d. Ilm  Rosenheim  Starnberg  Traunstein  Wasserburg  Weilheim

Oberfranken
Bamberg  Bayreuth  Coburg  Forchheim  Hof  Kulmbach  Selb

Oberpfalz
Amberg  Cham  Neumarkt  Oberviechtach  Regensburg  Schwandorf  Weiden

Schwaben
Aichach  Augsburg  Bad Wörishofen  Donauwörth  Füssen  Günzburg  Immenstadt  Kaufbeuren  Kempten  Königsbrunn  Lindau  Memmingen  Nördlingen  Oberstdorf  Türkheim  Wertingen

Unterfranken
Aschaffenburg  Bad Brückenau  Erlenbach  Marktheidenfeld  Miltenberg  Ochsenfurt  Schweinfurt  Würzburg  Zeil a. Main

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus - PM vom 13.01.2009

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Bekämpfung der Jugendkriminalität

Freitag, November 7th, 2008

Die zunehmende Gewaltbereitschaft junger Menschen gibt zur Sorge Anlass. Starker Alkoholkonsum bis hin zum Missbrauch bei jungen Straftätern verschärfen das Problem noch zusätzlich. Staatssekretär Dr. Bernd Weiß sagte heute am Rande der Konferenz der Staatssekretäre der Innenressorts des Bundes und der Länder in Oranienburg: “Wir werden es nicht hinnehmen, dass immer mehr junge Menschen, zunehmend unter starker Alkoholeinwirkung, ihre Konflikte gewaltsam in der Öffentlichkeit austragen.”

Die Gewaltkriminalität ist mit rund vier Prozent ein kleiner Ausschnitt der registrierten Gesamtkriminalität. Gleichwohl werden Gewaltdelikte in der Öffentlichkeit besonders sensibel wahrgenommen und beeinflussen das subjektive Sicherheitsempfinden der Menschen außerordentlich stark. Besonders bedenklich ist der starke Anstieg junger Gewalttäter. Mittlerweile steht mehr als jeder vierte jugendliche Gewalttäter während der Tatbegehung unter Alkoholeinfluss. Die Bayerische Staatsregierung widmet isch diesem gesellschaftlichen Phänomen mit Nachdruck.

Die Bayerische Polizei geht konsequent unter Nutzung des gesamten strafrechtlichen Instrumentariums gegen jugendliche Straftäter vor. Einen Schwerpunkt setzt die Bayerische Polizei insbesondere bei jungen Intensivtätern. Dazu wurde Anfang 2008 eine spezielle bayernweite Rahmenvorgabe in Kraft gesetzt. Sie ist Grundlage für die bewährten regionalen Intensivtäterprogramme der Polizeipräsidien und beruht auf dem erfolgreichen personenorientierten Ermittlungsansatz. Das konzertierte Vorgehen der Polizei unter Einbindung aller Behörden und Institutionen, vom Jugendamt über die Familienhilfe bis hin zum schulpsychologischen Dienst und den Justizbehörden hilft, kriminelle Karrieren frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls zu stoppen.

“Junge Gewalttäter müssen klare Grenzen aufgezeigt bekommen und die Strafe für solche Gewalttaten muss auf dem Fuß folgen.” Diese Grundsätze seien bei den personenorientierten Ermittlungen und der zügigen Zusammenarbeit mit der Justiz gegeben. “Zusätzliche jugendstrafrechtliche Instrumente wie ein Warnschussarrest, der dem Jugendlichen schnell den Ernst seiner Situation vor Augen führt, sind notwendig. Zu nennen ist hier auch die Anhebung des Fahrverbotes zur vollwertigen Hauptstrafe im Jugendstrafrecht – eine wirksame Sanktion, weil der Jugendliche die Mobilitätseinschränkung als schweren Eingriff empfindet. Hier ist der Bundesgesetzgeber gefordert”, sagte Weiß. Es seien aber auch Präventionsangebote und Projekte zur Vermittlung gewaltfreier Konfliktlösungsstrategien und sozialer Kompetenz geboten. “Bei der Lösung dieses gesellschaftlich nicht hinnehmbaren Phänomens zunehmender Gewaltbereitschaft junger Menschen müssen alle Institutionen und Behörden, aber auch die gesamte Gesellschaft Flagge zeigen”, so Weiß.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern - PM vom 07.11.2008

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Deutscher Computerspielepreis wird erstmals in München vergeben

Donnerstag, Oktober 30th, 2008

Der neu geschaffene „Deutsche Computerspielepreis” wird erstmals in München vergeben. Staatsminister Bernd Neumann erklärte zu der für das Frühjahr 2009 geplanten Preisvergabe: „Der vom Deutschen Bundestag, der Bundesregierung und der Computerspielebranche gemeinsam getragene Computerspielepreis ist ein Meilenstein für die Förderung qualitativ hochwertiger Computerspiele. Wir haben einvernehmlich mit der Computerspielebranche vereinbart, die erste Verleihung dieses Preises in München zu veranstalten. München bringt mit seiner herausragenden Medienlandschaft zweifellos beste Voraussetzungen für die Preisvergabe mit. Computerspiele haben sich zu einem Leitmedium für viele Kinder und Jugendliche entwickelt. Ich bin davon überzeugt, dass sich der kulturpolitische Einsatz für Qualität im Computerspielemarkt auch wirtschaftlich zugunsten der Unternehmen dieser Branche auswirken wird.”

Neben der Verleihung des Computerspielepreises soll eine Stiftung zur Förderung interaktiver, qualitativ hochwertiger sowie kulturell und pädagogisch wertvoller Unterhaltungsmedien errichtet werden. Ihr kommt für die praktische Förderung entsprechender Produkte eine entscheidende Bedeutung zu. „Die Stiftung für interaktive Unterhaltungsmedien soll zusammen mit Wissenschaft und Wirtschaft die praktischen Voraussetzungen schaffen, um einerseits die Chancen des Mediums und der zu Grunde liegenden Technologie zu nutzen und andererseits die Risiken zu minimieren, die sich aus einem unsachgemäßen Umgang insbesondere von Kindern und Jugendlichen mit diesem Medium ergeben”, erklärte Neumann.

Bayerns Medienminister Eberhard Sinner betonte: „Ich freue mich über diese Entscheidung, denn sie unterstreicht Bayerns Rang als Top-Standort in Deutschland für Medien und zunehmend auch für Computerspiele. Qualitativ hochwertige sowie kulturell und pädagogisch wertvolle Computerspiele gewinnen am Standort Bayern zusehends an Bedeutung. Bereits mit der Computerspielmesse „Munich Gaming” im letzten Jahr haben München und Bayern gezeigt, dass die Computerspielbranche hier herzlich willkommen ist. Gerne ist der Freistaat bereit, nächstes Jahr die erste feierliche Verleihung des Deutschen Computerspielepreises auszurichten.”

Die Verleihung des Computerspielepreises soll am 31. März 2009 als Auftakt der vom 1. bis 3. April 2009 geplanten Messe „Munich Gaming” stattfinden. Im darauf folgenden Jahr ist Berlin als Austragungsort in Aussicht genommen. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hatte sich Ende letzten Jahres mit der deutschen Spieleindustrie auf die Vergabe eines „Deutschen Computerspielepreises” verständigt. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf prämierte Computerspiele zu lenken und zugleich durch Preisgelder die Entwicklung qualitativ hochwertiger Computerspiele in Deutschland zu fördern.

Der Preis wird in folgenden Kategorien vergeben: Bestes deutsches Spiel, Beste Innovation, Bestes Serious Games (Lern- oder Simulationsspiel), Bestes Jugendspiel, Bestes Kinderspiel, Bestes mobiles Spiel, Bestes Browserspiel, Bestes Konzept aus Studentenwettbewerb, Bestes Konzept aus Schülerwettbewerb, Bestes internationales Spiel (Sonderpreis).
Über die Vergabe des Computerspielepreises entscheidet eine unabhängige Jury, deren Mitglieder je vom Deutschen Bundestag, vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und von der Spielewirtschaft bestimmt werden.
Der mit insgesamt 600.000 Euro dotierte Computerspielepreis wird je zur Hälfte von der Bundesregierung und von folgenden Branchenverbänden getragen: Bundesverband der Entwickler von Computerspielen e.V. (GAME), Bundesverband interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU), Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) und Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW).

Quelle: Bayerische Staatskanzlei - PM vom 29.10.2008

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Safer Party - Rote Karte für Krawallmacher

Donnerstag, Oktober 30th, 2008

WÜRZBURG - Gewaltdelikte in und im Umfeld von Diskotheken und in Lokalen hatten in den letzten Jahren zugenommen. Dieser landes- und bundesweite Trend war leider auch in Würzburg feststellbar. Oftmals war übermäßiger Alkoholkonsum als Auslöser für die Tat anzusehen. Körperverletzungsdelikte und Sachbeschädigungen, insbesondere an Fahrzeugen und öffentlichen Einrichtungen resultierten ebenfalls daraus. Deshalb hatten die Polizeiinspektion Würzburg-Ost gemeinsam mit der Stadt Würzburg und Vertretern des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes nach Lösungen gesucht. Als Ergebnis entstand im Oktober letzten Jahres die sog. „Safer Party“.

Nunmehr wollen auch das Diakonische Werk Würzburg e.V. - Suchtpräventionsstelle - und der Landesverband des Bayer. Einzelhandels die Aktion „Safer Party“ tatkräftig unterstützen. Wie das Zusammenspiel der Partner künftig erfolgen wird, wollen die Verantwortlichen bei der „Vertragsunterzeichnung“ am 3. November, um 14 Uhr, den Medienvertretern näher bringen.

Quelle: PP Unterfranken - PM vom 29.10.2008

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Nachlese zur Jugendfahrt 2008

Mittwoch, September 24th, 2008

Jugendfahrt nach Bernières-sur-mer

Ein Reisebericht von Simone Bromma

Webshow zur Jugendfahrt 2008
Webshow durch Klick auf das Foto in neuem Fenster starten

Mittwoch, 20.08.2008: Anreise

Am Mittwoch Morgen trafen wir 9 - noch müde – Jugendliche und 3 energiegeladene und motivierte Betreuer uns um 9 Uhr am Place de Bernières-sur-mer, um die gemeinsame Reise in die Normandie anzutreten.

Der erste Zug brachte uns nach Stuttgart, wo wir die einstündige Wartezeit mit einem kleinen Stadtbummel überbrückten. Danach ging es mit dem TGV (ähnlich ICE), indem wir uns dann auch alle ein wenig kennen lernten, ab nach Paris. Die Geschwindigkeit von 300 km/h hat die Wenigsten interessiert, da es viel zu erzählen, lesen und auch zu spielen gab.
Angekommen in Paris gab es keine Zeit, der französischen zu begegnen, geschweige denn durch die Geschäfte zu schlendern. Wir mussten uns gleich auf den Weg zur Métro machen, welche uns zum (hoffentlich) richtigen Bahnhof brachte. Spätestens jetzt merkten manche, dass ihr Koffer doch zu groß und zu schwer war.
Am richtigen Bahnhof angekommen stiegen wir auch gleich in den Zug ein, um unsere sowieso reservierten Plätze zu verteidigen.

Die letze Etappe war sehr lang und wir wurden sowohl hungriger und aufgeregter als auch immer müder. Trotzdem waren wir überrascht, als wir gegen 20 Uhr plötzlich Caen erreichten. Zur Begrüßung gab es neben den vier Bises (Küsschen) noch ein vorsichtiges Bonjour, weil sich noch keiner so richtig traute, seinen französischen Wortschatz zu verwenden. Das änderte sich aber bereits beim leckeren Abendessen in den Familien. Nach der Erkundung der neuen Umgebung, die unser Zuhause für die nächste Woche sein würde, sind wir alle müde ins Bett gefallen, denn wir wussten bereits, dass die nächsten Tage nicht weniger anstrengend werden.
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Donnerstag, 21.08.2008: Ausflug nach Caen

Die Franzosen waren mit dem Programm sehr gnädig, denn wir trafen uns erst um halb 11 am “Quid Club”, um gemeinsam mit dem „bus verte“ nach Caen zu fahren. Auf dem Chateau wurden die ersten Erfahrungen mit den Gastfamilien ausgetauscht und die herrliche Aussicht auf Caen genossen. Doch lange konnte uns niemand auf dem Chateau halten, denn wir hatten die Shopping-Möglichkeiten schon längst gesichtet. Uns blieben drei Stunden Zeit, um in Ruhe alles anzugucken. Wir waren begeistert von den vielen Leckereien, die es zu kaufen gab. Nach dem gemeinsamen Picknick besuchten wir eine sehr interessante Ausstellung surrealistischer Werke des Künstlers Giacometti. Danach ruhten wir uns ein wenig in der Sonne aus. Trotz der anstrengenden Tour blieben einige wie geplant zum “Spectacle” mit einer tollen Tanzvorführung bis zum Abend in Caen. Der Rest der Gruppe verbrachte den Abend gemeinsam am Strand.
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Freitag, 22.08.2008: Courseulles

Courseulles, stand am Freitag auf dem Programm. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg in den Nachbarort von Bernières. Nach einem Fußmarsch von fünf Kilometern hatten wir die Gelegenheit über den Markt zu schlendern, welche wir uns selbst durch einen heftigen Schauer nicht nehmen ließen.
Das Picknick wurde somit vom Strand in den “Quid Club” verlegt, in dem wir unsere belegten Sandwiches aßen.
Nachdem wir uns alle trockene Kleidung besorgt hatten, wurden wir zum Bowlingspielen wieder nach Courseulles gefahren. Jeder versuchte sein Bestes beim Bowlen und es war auch schnell raus, wer genug „Glück“ hatte, durch Zufall immer alle Kegel umzuwerfen.
Inzwischen hatten wir gelernt, dass sich das Wetter am Meer sehr schnell ändern kann und freuten uns, dass wir am Strand bei herrlichem Sonnenschein relaxen konnten. Anschließend liefen wir wieder zurück nach Bernières, um den Abend gemeinsam im “Quid Club” mit Essen, Billard und Tischtennis spielen zu beenden.
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Samstag, 23.08.2008: Segeln in Langrune

Am Samstag hatten wir einen freien Vormittag, den alle zum Ausschlafen nutzten. Den Treffpunkt um halb 2 am Segelclub hielten wie immer nicht alle ein. Aber es dauerte nicht lange bis wir nach einer kurzen Einführung ins Segeln und nach Ausstattung mit Neopren und Schwimmweste auf dem Wasser waren.
Auf jedem Katamaran hatten drei Personen Platz. Jeder hatte eine Aufgabe, um dorthin zu gelangen, wo man selber oder der Segellehrer hin wollte. Trotz des sehr schönen Wetters und warmem Wasser war ein Segelteam früher als gedacht zurück zum Strand gesegelt, da manche mit der Seekrankheit zu kämpfen hatten.
Nach dem Abendessen im “Quid Club” oder bei Familie Mottin fielen wir todmüde ins Bett. Dies nahm uns auch keiner übel, da jeder weiß, dass die Meeresluft ganz schön müde macht.
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Sonntag, 24.08.2008: Freie Zeit in den Familien

Der Sonntag stand uns zur freien Verfügung. Gruppenintern hatten wir Ihn schon vorab zum Badetag gemacht, doch dass Wetter wollte es anders. Als wir am späten Vormittag aufgewachten, um unsere Badesachen zu packen, merkten wir, dass das wohl keine gute Idee war. Der Himmel war trist und es regnete immer wieder.
Nach dem Essen in den Familien wurde kurzer Hand umgeplant und wir trafen uns erneut in Courseulles, um eine Partie Minigolf zu spielen. Das hat auch ganz gut bei leichtem Nieseln geklappt. Bis zum Abend hatten wir Deutschen mehr oder weniger die französischen Regeln des Minigolfs erlernt.
Danach trafen wir uns wieder zum gemeinsamen Abendessen mit der Bürgermeisterin, Madame Mottin. Sie hatte uns in ein neues Restaurant, dem „Père Tranquille“ eingeladen. Leider hat der Platz in dem hübschen kleinen Restaurant nicht gereicht und die Jugendlichen mussten draußen essen. Doch nach kurzer Zeit waren wir uns einig, dass das eigentlich ein Vorteil war, denn ausgestattet mit Decken und Wärmestrahlern, konnten wir den Sonnenuntergang bewundern und nach dem leckeren Essen den Tisch verlassen, um einen kleinen Verdauungsspaziergang am Strand zu machen.
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Montag, 25.08.2008: West Adventure

Am Montag Morgen mussten wir zum Glück aller doch nicht zu Fuß zum Kletterwald laufen, denn unsere Gastfamilien hatten uns dorthin gefahren. Angekommen in Reviers wurden uns die Sicherheitsgurte angelegt und wir bekamen eine kleine Einführung ins Klettern. Dann durften wir uns auch schon am Übungsparcours versuchen.
Anschließend ging es zu den großen Parcours. Von wackligen Knien bis souveräner Bewältigung der Parcours war alles dabei. Wir mussten von Plattform zu Plattform klettern, welche man durch verschiedene Elemente erreichte. Schnell lernten wir die richtige Technik und halfen uns gegenseitig von Baum zu Baum. Das Highlight des Kletterwalds war eine lange Seilbahn, mit der wir ein ganzes Feld überqueren konnten.
Unseren letzen Abend verbrachten wir bei einem gemeinsamen Abschiedsessen im “Quid Club”. Die Salate und die Nachtische, welche die Franzosen für uns zubereitet hatten, begeisterten uns alle. Wir dankten Michel und allen Familien für ihre herzliche Gastfreundschaft und waren uns alle einig, dass wir eine wunderschöne Woche in Bernières verbracht hatten, die wir nicht so schnell vergessen würden.
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Dienstag, 26.08.2008: Heimfahrt

Am Dienstagmittag traten wir die gemeinsame Heimreise an. Dies brachte etwas Gutes und auch Schlechtes mit sich. Wir mussten uns von unseren netten Gastgebern verabschieden, die sich während unseres Aufenthalts so liebevoll um uns gekümmert hatten. Andererseits waren wir auch froh, wieder nach Hause zu unseren Familien zu fahren.
Die Heimfahrt verlief wesentlich ruhiger als die Hinfahrt, denn wir waren alle von den letzten Tagen ein wenig geschafft. Trotzdem blickten wir mit sehr guten Erinnerungen und Erlebnissen auf die gemeinsame Woche zurück.
Bereits im TGV wurde des öfteren die Frage gestellt. „ Wann sind wir denn endlich da?“ Das konnte uns nicht der Zugführer mit seinem wahnsinnig lustigen Deutsch, sondern nur die Margot beantworten.

Zum Schluss möchte ich mich im Namen aller bei Margot, Rosy und Georg ganz herzlich für die Organisation und die nette Betreuung bedanken. Wir werden den schönen Aufenthalt in Bernières nicht so schnell vergessen und verbinden mit der Jugendfahrt viele schöne Erlebnisse und Erfahrungen.

Simone Bromma

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Feuerwehr-Aktionswoche

Samstag, September 20th, 2008

“Die diesjährige Feuerwehr-Aktionswoche `Brandschutz im Haushalt` ist ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Sie wird helfen, die Bevölkerung für den Brandschutz zu Hause zu sensibilisieren und aufzuklären. Damit kann die Aktionswoche Menschenleben retten”, sagte Innenminister Joachim Herrmann anlässlich der Eröffnung der Feuerwehr-Aktionswoche 2008 in Lindau.

Jeder vierte Brandeinsatz der Feuerwehren findet in einem Privathaushalt statt. Allein in Bayern rücken die Feuerwehren pro Jahr in 3.800 Fällen aus, um Brände in Wohnungen oder Garagen zu löschen. Herrmann: “Dank des Eingreifens unserer Feuerwehren konnten bei Wohnungsbränden letztes Jahr über 1.400 Menschen gerettet werden. Das zeigt, dass wir uns flächendeckend auf unsere engagierten und leistungsstarken Feuerwehren verlassen können.”

Vor der Eröffnung der Feuerwehr-Aktionswoche sprach Herrmann bei der 15. Landesverbandsversammlung des Landesfeuerwehr-verbandes. Hierbei betonte der Innenminister, dass der Freistaat auch künftig für optimale Rahmenbedingungen für die Feuerwehren sorgen werde. “Der Freistaat unternimmt große finanzielle Anstrengungen, um den erreichten hohen Ausrüstungsstand unserer Feuerwehren stetig zu verbessern. In den letzten zehn Jahren wurden allein über 346 Millionen Euro an Fördermitteln für den Feuerwehrgerätehausbau und die Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und -geräten an die Kommunen ausgezahlt.

Die unlängst geänderten Feuerwehrzuwendungsrichtlinien sehen künftig weitreichende Erhöhungen für die Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und -geräten vor. Daneben haben wir ein Sonderförderprogramm für die Ersatzbeschaffung von veralteten Rettungsgeräten mit einem Gesamtvolumen von über vier Millionen Euro aufgelegt. Das zeigt klar: Der Freistaat ist und bleibt verlässlicher Partner unserer Feuerwehren.”

Herrmann unterstrich auch die Bedeutung der Jugendarbeit der Feuerwehren. “Mit ihrer engagierten Jugendarbeit leisten die Ortsfeuerwehren einen wertvollen Beitrag für die Zukunft unserer Gesellschaft. Das ehrenamtliche Engagement hilft jungen Menschen, Schlüsselqualifikationen und soziale Kompetenz zu erwerben. Die Jugendarbeit der Feuerwehren muss daher weiter unterstützt und gestärkt werden. Ich habe daher dafür gesorgt, dass der staatliche Zuschuss für den Landesfeuerwehrverband zu diesem Zweck noch einmal um 10.000 Euro erhöht wird.”

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern - PM vom 20.09.2008
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Deutschland feiert den Weltkindertag

Freitag, September 19th, 2008

Alljährlich feiert Deutschland am 20. September den Weltkindertag. Auch in diesem Jahr finden an diesem Tag in über 400 deutschen Städten und Gemeinden Kinder- und Familienfeste statt. Eine kinderfreundliche Gesellschaft und eine positive Entwicklung unserer Kinder ist unser aller Anliegen. Es ist unsere Aufgabe, die Rechte der Kinder zu stärken und sie vor Gewalt und sexueller Ausbeutung zu schützen.

“Auch im Bereich der Rechtspolitik machen wir uns für Kinder und Jugendliche stark. Das im Januar 2008 in Kraft getretene neue Unterhaltsrecht stellt Kinder im Rang an die erste Stelle vor allen anderen Unterhaltsberechtigten und verbessert die Situation für unterhaltsberechtigte Elternteile, die Kinder betreuen. Seit Juli 2008 gilt das Gesetz zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen bei einer Gefährdung des Kindeswohls. Familiengerichte können bei einer Kindeswohlgefährdung früher eingreifen. Außerdem hat der Deutsche Bundestag im Juni 2008 ein Gesetz zur Bekämpfung der sexuellen Ausbeutung von Kindern und der Kinderpornographie verabschiedet. Es schützt Kinder und Jugendliche besser vor einem Abgleiten in die Prostitution und verbessert die Verfolgung von Kinder- und Jugendpornographie”, erklärte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.

Solche Gesetze sind wichtig, doch nicht nur neue Gesetze helfen, die Situation von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. “Wir müssen Kinder und Jugendliche auch über ihre Rechte informieren und ihnen Mut machen, bei gravierenden Problemen in der Familie Beratung und Hilfe von Dritten in Anspruch zu nehmen” sagte Zypries. Das Bundesjustizministerium hat daher die Broschüren “Meine Erziehung - da rede ich mit” und “Ich habe Rechte” erstellt. Sie können unter » www.bmj.de/publikationen kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden.

Quelle: Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des
Bundesministeriums der Justiz - PM vom 19.09.2008
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