Archive for the ‘Kultur und Bildung’ Category

Letzte Veranstaltung des Kulturkreises

Mittwoch, März 18th, 2009

Am Samstag, den 28. März 2009, findet um 20:00 Uhr in der Erbach-Halle in Eisingen die Veranstaltung “Ein bunter Frühlingsstrauß” statt. Dies soll gleichzeitig auch die letzte Veranstaltung des Kulturkreises Eisingen sein. Laut Angaben des Vorsitzenden des Vereins, Herrn Prof. Dr. Herbert Ludwig, werde der Verein zwei Tage nach dieser Veranstaltung aufgelöst, da sich für ihn kein Nachfolger gefunden habe.

» Informationen zur Veranstaltung (PDF-Dokument)

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22. Januar - Deutsch-Französischer Tag

Donnerstag, Januar 22nd, 2009

MÜNCHEN. „Mit seinem Austauschprogramm steht das Gymnasium Max-Josef-Stift München beispielhaft für die engen deutsch-französischen Beziehungen im schulischen Bereich“, betonte Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber anlässlich der Eröffnung der deutsch-französischen Woche im Max-Josef-Stift. „Die Französischkenntnisse von Schülerinnen und Schülern sind eine gute Basis dafür, dass sie sich in unserer zunehmend international geprägten Gesellschaft sicher bewegen können“, so Kultusstaatssekretär Huber.

„Ein erster Schritt ins Ausland ist für viele Mädchen und Buben der Schüleraustausch“, fügte Staatssekretär Huber hinzu. Frankreich stehe in der Rangliste der internationalen Partner der bayerischen Schulen mit großem Abstand an erster Stelle. So gab es im Schuljahr 2007/2008 insgesamt 507 Schulpartnerschaften und mehr als 21.000 Schülerinnen und Schüler haben sich an Einzel- und Gruppenaustauschfahrten beteiligt.

Aus Anlass des 40. Jahrestages des Elysée-Vertrages im Januar 2003 hatten Bundeskanzler Schröder und Staatspräsident Chirac den 22. Januar zum “Deutsch-Französischen Tag” erklärt.

Seitdem widmen sich unter einem besonderen Motto jedes Jahr am 22. Januar zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten in Schulen, Universitäten und öffentlichen Einrichtungen den Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich. Für das Schuljahr 2009/2010 lautet das Motto: „Bringt Französisch ins Spiel! - Mettez l’allemand dans votre jeu!“ (übersetzt: bringt Deutsch ins Spiel).

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht
und Kultus - PM vom 22.01.2009

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SchulKinoWoche Bayern: 19. - 25. März 2009

Dienstag, Januar 13th, 2009

Vom 19. bis 25. März 2009 findet in Bayern die 2. SchulKinoWoche statt. In 82 bayerischen Städten öffnen 93 Kinos für eine Woche ihre Säle exklusiv für alle teilnehmenden Schulen. Im Programm sind 120 Filme, die spannende Geschichten erzählen und zur aktiven Auseinandersetzung im Unterricht anregen. Im vergangenen Jahr besuchten rund 66.000 SchülerInnen und 3.500 Lehrkräfte die Kinoveranstaltungen der ersten SchulKinoWoche Bayern.

Zum Eintrittspreis von EUR 2,50 pro Schüler wird allen Schularten und Jahrgangsstufen ein speziell auf den Einsatz im Unterricht abgestimmtes Filmprogramm geboten. Begleitmaterialien für die optimale Vor- und Nachbereitung des Kinobesuchs stehen für alle Filme kostenfrei zum Download unter www.schulkinowoche-bayern.de zur Verfügung. Um Lehrkräfte gezielt auf die Arbeit mit Filmen im Unterricht vorzubereiten, werden landesweit Fortbildungen angeboten.

Ein Höhepunkt der SchulKinoWoche Bayern sind die 66 Kinoseminare, die den Filmbesuch medienpädagogisch begleiten. Filmschaffende, Medienprofis und FachreferentInnen ermöglichen dabei tiefe Einblicke hinter die Kulissen und stellen sich den Fragen der SchülerInnen und Lehrkräfte. Anmeldungen für Schulklassen sind ab sofort online unter www.schulkinowoche-bayern.de möglich.

Neu in diesem Jahr ist das SchulKinoQuiz: Hier können SchülerInnen der Jahrgangsstufen 7-13 ihr Wissen rund um die Themen Kino, Film und SchulKinoWoche in einem Online-Wettbewerb mit anderen Schulklassen testen. Den zehn Gewinnerklassen winkt eine Klassenreise zur Auftaktveranstaltung am 19. März in die Bavaria Filmstadt in München. Nähere Informationen zum Wettbewerb, den Teilnahmekonditionen sowie zur Online-Bewerbung unter: www.bildungscent.de/filmquiz.html

Veranstaltungsorte

Mittelfranken
Ansbach  Bad Windsheim  Dinkelsbühl  Eckental  Erlangen  Feuchtwangen  Fürth  Großhabersdorf  Gunzenhausen  Nürnberg  Roth  Rothenburg  Weißenburg

Niederbayern
Abensberg  Deggendorf  Dingolfing  Freyung  Kelheim  Landshut  Passau  Plattling  Straubing  Vilsbiburg  Zwiesel

Oberbayern
Bad Reichenhall  Bad Tölz  Dachau  Erding  Freising  Garmisch-Partenkirchen  Hausham  Holzkirchen  Ingolstadt  Landsberg a. Lech  Mühldorf a. Inn  München  Neuburg  Pfaffenhofen a.d. Ilm  Rosenheim  Starnberg  Traunstein  Wasserburg  Weilheim

Oberfranken
Bamberg  Bayreuth  Coburg  Forchheim  Hof  Kulmbach  Selb

Oberpfalz
Amberg  Cham  Neumarkt  Oberviechtach  Regensburg  Schwandorf  Weiden

Schwaben
Aichach  Augsburg  Bad Wörishofen  Donauwörth  Füssen  Günzburg  Immenstadt  Kaufbeuren  Kempten  Königsbrunn  Lindau  Memmingen  Nördlingen  Oberstdorf  Türkheim  Wertingen

Unterfranken
Aschaffenburg  Bad Brückenau  Erlenbach  Marktheidenfeld  Miltenberg  Ochsenfurt  Schweinfurt  Würzburg  Zeil a. Main

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus - PM vom 13.01.2009

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Kreativ-Workshop Zahl - Form - Farbe

Sonntag, Januar 4th, 2009

Samstag, 17.1.2009 10 – 17 Uhr im Erbachshof, 97249 Eisingen
Über die Wirkung von Zahlen, Form und Farbe in Räumen und am Menschen. Eintauchen, spüren, wahrnehmen und selbst gestalten.
Ein bisschen Theorie, nützliche Informationen, viel Zeit zum selber machen mit den Materialien vor Ort aus dem Park und aus den Werkstätten.
mit Motron A. Havelka und Elke Ungerbühler-Havelka
Keine Vorkenntnisse nötig
Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen: Tel. 09306 984941, info@kunst-im-erbachshof.de
oder www.kunst-im-erbachshof.de

2009 - Europäisches Jahr der Kreativität und Innovation

Montag, Dezember 29th, 2008

Die Europäische Union hat 2009 zum Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation erklärt. Damit soll die Bedeutung geistigen Schaffens für die persönliche, soziale und wirtschaftliche Entwicklung herausgestellt werden.

“Ich begrüße es sehr, dass die Europäische Union Kreativität und Innovation in den Fokus für das kommende Jahr gerückt hat. Gerade in schwierigen Zeiten bieten neue künstlerische und technische Ideen Perspektiven für eine positive wirtschaftliche Entwicklung”, erklärte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries. “Kreativität und Innovation brauchen die richtigen Rahmenbedingungen, um sich zu entwickeln. Dazu gehört auch und vor allem das Recht. Wir müssen den Schutz von Ideen und die Teilhabe der Allgemeinheit an geistigem Schaffen ständig in einer gerechten Balance halten. Deshalb wollen wir das Recht des geistigen Eigentums auch im kommenden Jahr aktiv fortentwickeln - in Deutschland, Europa und international. Dafür haben wir uns eine Menge vorgenommen”, so die Ministerin weiter.

Zu diesen Vorhaben zählen:

• Die Bundesministerin der Justiz lädt am 7. und 8. Mai 2009 zu einer internationalen Urheberrechtskonferenz nach Berlin ein. Die Veranstaltung soll Denkanstöße für die weitere rechtspolitische Diskussion auf dem Gebiet des Urheberrechts auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene geben. Sie wird eine Plattform bieten für die Begegnung von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.

• Mit dem “Zweiten Korb” der Urheberrechtsreform und dem “Durchsetzungsgesetz” sind zuletzt wichtige Fragen des Urheberechts im digitalen Zeitalter entschieden worden. Der Deutsche Bundestag und der Bundesrat haben gebeten zu prüfen, ob in weiteren Bereichen Reformbedarf besteht, wie z. B. im Bereich Urheberrecht und Wissenschaft, oder dem Handel mit gebrauchter Software. Das Bundesministerium der Justiz wird hierzu ein schriftliches Konsultationsverfahren beginnen. Außerdem wird es wird den Dialog zu “Creative Content Online”, insbesondere zur Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums im Internet, mit den Beteiligten fortführen.

• Die Bundesministerin der Justiz wird die Empfehlungen der Enquete-Kommission “Kultur in Deutschland” zu Verwertungsgesellschaften aufgreifen. Verwertungsgesellschaften sorgen dafür, dass Kreative angemessen für die Nutzung ihrer Werke vergütet werden. Es soll insbesondere untersucht werden, inwieweit die demokratische Teilhabe der Kreativen an den Entscheidungen ihrer Verwertungsgesellschaft optimiert und allgemein die Transparenz erhöht werden kann.

• Die Bundesministerin der Justiz wird sich weiter dafür einsetzen, dass die europäische Harmonisierung dort, wo es sinnvoll und nötig ist, weitergeführt wird - z. B. durch eine einheitliche Regelung der Privatkopie und einen Anspruch der Urheber auf eine angemessene Vergütung. Auch die Rahmenbedingungen für Verwertungsgesellschaften sollten auf europäische Ebene definiert werden.

• Das Patentrechtsmodernisierungsgesetz stärkt den Patentstandort Deutschland nachhaltig. Die Gerichtsverfahren können künftig schneller ablaufen, die Anmeldung von Patenten wird vereinfacht. Im Arbeitnehmererfindungsrecht werden Verfahrensregelungen modernisiert und überflüssige oder unzweckmäßige Regelungen aufgehoben. Der Gesetzentwurf hat den Bundesrat am 28.11.2008 passiert und wird voraussichtlich ab Januar 2009 im Deutschen Bundestag beraten.

• Die deutsche Bundesregierung wird ihren Einsatz für ein europäisches Patentsystem verstärken, das weniger kostet, grenzüberschreitend mehr Rechtssicherheit schafft und für qualitativ hochwertige Schutzrechte sorgt. Dafür muss es 2009 bei den Verhandlungen in Brüssel einen Durchbruch bei der Schaffung des Gemeinschaftspatents und eines europäischen Patentgerichts geben.

“Die europäische Initiative möchte das Bewusstsein für den Wert geistigen Schaffens stärken und hat zu Recht junge Menschen als wichtige Zielgruppe erkannt. Nur wenn wir uns vor Augen führen, wie wichtig Kreativität und Innovation für unsere Gesellschaft sind, kann der gute rechtliche Rahmen, den wir in Deutschland haben, Ideen wirkungsvoll schützen. Ich habe deshalb im letzten Jahr die Schirmherrschaft für zwei Wettbewerbe übernommen, die genau dieses Ziel verfolgen”, sagte Zypries.

In dem Wettbewerb “Die Idee” werden Vereinigungen, Unternehmen und Einzelpersonen gesucht, die sich in besonderer Weise für den Schutz des geistigen Eigentums stark gemacht haben. In dem Schüler-Wettbewerb “Ideenliebe” sind Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Klassen gefragt, sich mit dem Thema geistiges Eigentum zu beschäftigen.

Weitere Informationen zum Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation finden Sie unter:

http://www.create2009.europa.eu/

Quelle: Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des
Bundesministeriums der Justiz - PM vom 29.12.2008

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Leibniz-Preis 2009 geht nach Würzburg

Freitag, Dezember 5th, 2008

Prof. Dr. Holger Braunschweig, Leiter des Lehrstuhls für Anorganische Chemie II an der Universität Würzburg, erhält einen der mit 2,5 Mio. Euro dotierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preise 2009 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Dies teilte Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch am Donnerstag in München mit. Heubisch hob hervor, dass der Preis bisherige wissenschaftliche Leistungen würdige und den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ermögliche, ihre Arbeiten weiter auszubauen und noch schneller voranzubringen.

Heubisch: „Der Leibniz-Preis ist eine besondere Auszeichnung und Ausweis für hervorragende wissenschaftliche Leistungen. Dass einer der Preise heuer nach Würzburg geht, ist Bestätigung für die außerordentliche Qualität des Forschungsstandortes Würzburg und unterstreicht das Renommee der Hochschule. Herzlichen Glückwunsch an Prof. Braunschweig.“

Aus dem von der DFG zur Bekanntgabe der Leibniz-Preise veröffentlichten Kurzporträt:

„Prof. Dr. Holger Braunschweig (Metallorganische Chemie, Institut für Anorganische Chemie der Universität Würzburg) hat mit seinen Arbeiten praktisch im Alleingang ein ganzes Forschungsfeld erschlossen: die Verschmelzung von Hauptgruppen- und Übergangsmetallchemie. Das Geschick und die Geduld, mit der er das nahezu unbekannte und als überaus schwierig angesehene Gebiet bewältigte, trug ihm weltweite Anerkennung und nun den Leibniz-Preis ein. Besonders wegweisend sind die Arbeiten, mit denen Braunschweig das Element Bor durch die Verbindung mit Metallen gleichsam ‚gezähmt’ hat. Auf diese Weise wurden neue Moleküle erzeugt, denen wiederum neue Eigenschaften gegeben wurden, von denen zu erwarten ist, dass sie die Katalyse und Materialwissenschaften nachhaltig befruchten. Diese und weitere Ergebnisse hat Braunschweig in einer enormen Fülle von Beiträgen veröffentlicht, von denen allein seit 2005 über 30 in den beiden renommiertesten Fachjournalen ‚Angewandte Chemie’ und ‚Journal of the American Chemical Society’ erschienen sind. Auch die mehr als 50 Vorträge, zu denen Braunschweig in den letzten Jahren eingeladen wurde, belegen seinen exzellenten Ruf.“

Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) benannte am Donnerstag in Bonn eine Wissenschaftlerin und zehn Wissenschaftler für die Auszeichnung mit dem bedeutendsten deutschen Forschungspreis. Ziel des im Jahr 1985 eingerichteten Leibniz-Programms ist es, die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verbessern, ihre Forschungsmöglichkeiten zu erweitern, sie von administrativem Arbeitsaufwand zu entlasten und ihnen die Beschäftigung besonders qualifizierter jüngerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu erleichtern. Die Auswahl der Preisträger trifft die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die heute ihre Entscheidung bekannt gegeben hat. Die Verleihung des Leibnizpreises 2009 findet am 30. März 2009 in Berlin statt.

Weitere Informationen zum Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm unter

http://www.dfg.de/forschungsfoerderung

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst - PM vom 04.12.2008

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Studienbeiträge in Bayern

Dienstag, Dezember 2nd, 2008

Nach den vorläufigen, von den Hochschulen gemeldeten Zahlen ist zum Wintersemester 2008/09 bei den Studienanfängern Bayern ein Zuwachs von sechs Prozent zu verzeichnen. Behauptungen, Studienbeiträge hielten junge Menschen vom Studium ab, trat Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch am Dienstag in München entgegen: „Die Studienanfängerzahlen in Bayern steigen kontinuierlich an – die behauptete abschreckende Wirkung von Studienbeiträgen ist nicht nachvollziehbar.“

Die Erhebung der Studienbeiträge in Bayern sei durch verschiedene Komponenten sozial verträglich ausgestaltet, so der Minister. Ein Viertel der Studierenden ist von der Beitragspflicht befreit, z. B. weil sie zwei oder mehr Geschwister haben, für die die Eltern auch Kindergeld erhalten, oder weil sie eigene Kinder erziehen. Heubisch verwies außerdem auf die bayerische Darlehensregelung: Wer die Studienbeiträge nicht aufbringen kann oder will, kann das Bayerische Studienbeitragsdarlehen in Anspruch nehmen, das sich gründlich von ‚normalen Krediten’ unterscheidet. Dafür brauchen die Studierenden keine Sicherheiten, auch keine Bonitätsprüfung. Außerdem muss das Darlehen erst ab einem bestimmten Mindesteinkommen zurückgezahlt werden. Falls ein Absolvent das Mindesteinkommen unterschreitet, wird die Rückzahlung ausgesetzt – in dieser Zeit entfallen auch die Zinsen. Liegt das Einkommen dauerhaft unter dem Mindesteinkommen, muss das Darlehen überhaupt nicht zurückgezahlt werden.

Mit Verweis auf die Koalitionsvereinbarung hob Heubisch die mit der Streichung der Verwaltungskostenbeiträge ab Sommersemester 2009 vorgesehene Entlastung der Studierenden hervor. Im Koalitionsvertrag sei weiter vereinbart, dass künftig bei mehreren studierenden Kindern aus einer Familie nur noch für ein Kind Studienbeiträge gezahlt werden müssten. Die Belastung durch Studienbeiträge werde also künftig pro Familie maximal 500 Euro im Semester betragen, so der Minister.

Den Behauptungen von Studierendenvertretern, in Bayern stünde unmittelbar eine Erhöhung der Studienbeiträge bevor, widersprach Heubisch: „Das Bundesverfassungsgericht hat uns für die Studienbeiträge klare Leitlinien vorgegeben. Eine Erhöhung wird weder diskutiert, noch gibt es Planungen dafür.“

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft,
Forschung und Kunst - PM vom 02.12.2008

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§ 52a Urheberrechtsgesetz bis 31.12.2012 verlängert

Freitag, November 28th, 2008

Nach der heutigen Zustimmung des Bundesrates ist es auch künftig zulässig, kleine Teile eines Werkes, Werke geringen Umfangs sowie einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften in schulische oder universitäre Intranets einzustellen. Diese Regelung war bis zum Ende des Jahres 2008 befristet und wird nun bis zum 31. Dezember 2012 verlängert.

“§ 52a des Urheberrechtsgesetzes ist für den Bildungs- und Wissenschaftsstandort Deutschland wichtig. Er erlaubt Schulen und Hochschulen, Unterricht, Forschung und Lehre besser und aktueller zu gestalten. Daher ist es gut, dass diese Regelung weitere vier Jahre erhalten bleibt. Bei einer erneuten Evaluierung im Jahr 2012 werden wir hoffentlich endgültig feststellen können, dass sich die Vorschrift in der Praxis bewährt hat und alle Rechtsinhaber auch ihre angemessene Vergütung für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke erhalten”, erklärte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.

§ 52a UrhG wurde durch das Erste Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft vom 10. September 2003 in das Urheberrechtsgesetz eingefügt und damals bis zum 31. Dezember 2006 befristet. Schulen und Hochschulen sollte mit der Neuregelung ermöglicht werden, Texte auch am Bildschirm zugänglich zu machen, die vorher beispielsweise als Kopien verteilt wurden. Den Interessen der Verwerter oder Urheber wurde dadurch Rechnung getragen, dass nur Teile von veröffentlichen Werken, Werke geringen Umfangs oder einzelne Artikel aus Fachzeitschriften gegen eine angemessene Vergütung in abgegrenzte, geschlossene Netzwerke (Intranets) gestellt werden dürfen. Da die wissenschaftlichen Verleger dennoch unzumutbare Beeinträchtigungen ihres Kerngeschäfts befürchteten, wurde die Regelung zunächst befristet. Nach einer ersten Evaluierung der Praxis im Jahr 2006 war eine abschließende Bewertung der Regelung nicht möglich. Mit dem Fünften Gesetz zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes vom 10. November 2006 wurde die Befristung vor diesem Hintergrund um zwei Jahre verlängert.

Die letzte Evaluierung hat gezeigt, dass § 52a UrhG für die Hochschulen eine wichtige Regelung ist, die es ihnen ermöglicht, Forschung und Lehre modern und auf der Höhe der Zeit zu betreiben. Aber auch im Bereich der Schulen gewinnt die Norm zunehmend an Bedeutung. Die Erfahrungen der Schulen mit der Nutzung des Intranets waren durchgehend positiv. Das Gesetz muss aber auch in der Praxis eine angemessene Vergütung für Rechtsinhaber gewährleisten. Hier sind noch nicht alle erforderlichen Gesamtverträge zwischen Rechtsinhabern und Nutzern geschlossen. Die Verlängerung der Geltungsdauer von § 52a Urheberrechtsgesetz um vier Jahre ist daher sachgerecht. Eine dritte Evaluierung, um die der Deutsche Bundestag das Bundesministerium der Justiz gebeten hat, wird eine ausreichende Grundlage für eine abschließende Bewertung liefern.

Das Gesetz wird am Tag nach der Verkündung in Kraft treten.

Quelle: Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des
Bundesministeriums der Justiz - PM vom 28.11.2008

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Ausstellung - Die Anfänge der Denkmalpflege in Bayern

Mittwoch, November 19th, 2008

Die Bedeutung der Denkmalpflege und der Archive für das kulturelle Gedächtnis eines Landes hat Kunstminister Wolfgang Heubisch am Mittwoch in München bei der Eröffnung der Ausstellung „Die Anfänge der Denkmalpflege in Bayern“ hervorgehoben.

Heubisch: „Unser kulturelles Erbe ist Ausdruck der Identität unseres Landes und seine prägende Kraft.“ Deshalb seien Ausstellungen wie die der staatlichen Archive und des Landesamts für Denkmalpflege ein wichtiger Beitrag, um unser kulturelles Gedächtnis lebendig zu halten. Die Staatlichen Archive Bayerns präsentierten sich hier wieder einmal als Geschichtsvermittler. Heubisch unterstrich zudem die Bedeutung der Denkmalpflege für die heimische Wirtschaft. „Eine Förderung der Denkmalpflege ist zugleich Kulturförderung und regionale Wirtschaftsförderung“, so der Minister. Denn historische Bauwerke und gewachsene Ortsbilder seien nicht nur Identitätsgüter, sondern auch wichtige Wirtschaftsgüter. Für die bayerischen Regionen stellten sie Alleinstellungsmerkmale dar, die einen echten Standortvorteil bieten. „Aufwendungen der öffentlichen Hand für die Denkmalpflege sind kein Luxus, sondern eine lohnende Anschubfinanzierung, die sich in Form von Steuereinnahmen, ersparten Sozialausgaben, Qualifizierung von Standorten und Regionen schnell refinanzieren“, so Heubisch weiter. Die Denkmalpflege trage somit zur Stabilisierung des heimischen Handwerks und der Bauwirtschaft bei.

Die Anfänge der Denkmalpflege in Bayern kann man vom 20. November 2008 bis 20. Februar 2009 jeweils montags bis Freitag von 10.00 bis 18.00 Uhr in der Ausstellung „Entdeckungsreise Vergangenheit“ im Hauptstaatsarchiv München (Ludwigstraße 14) entdecken. Gezeigt wird in dieser gemeinsamen Ausstellung der staatlichen Archive Bayerns und des Landesamts für Denkmalpflege größtenteils unbekanntes Bild-, Karten- und Schriftgut aus der Zeit vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Der Eintritt ist frei.

Nähere Informationen im Internet unter:

http://www.gda.bayern.de/veranstaltungen/denkmalpflege.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft,
Forschung und Kunst - PM vom 19.11.2008

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Landkreis Würzburg in Bildern, Geschichte und Musik

Dienstag, November 18th, 2008

Geschenkideen mit „heimatlichem Mehrwert“ bieten vier Bücher und eine CD
aus dem Landkreis Würzburg.

• CD „Musikalische Grüße aus dem Landkreis Würzburg“ zum Preis von 8,90 €

• Bildband „Perlen aus dem Landkreis Würzburg“ zum Preis von 18,70 €

• Buch „Herzliche Grüße aus den Gemeinden rund um Würzburg“ zum Preis von 6,00 €

• Buch „Landkreis Würzburg – Unsere Heimat unter Hitlers Gewaltherrschaft in Dokumentation, Erlebnissen und Schicksalen“ zum Preis von 8,90 €

• Broschüre „Die ehemaligen jüdischen Gemeinde im Landkreis Würzburg
zum Preis von 6,00 €

Die Bücher und die CD sind über den Buchhandel, die Bürgerinformation des Landratsamtes, die Gemeindeverwaltung und über das Internet unter der Adresse

http://www.landkreis-wuerzburg.de/index.phtml?mNavID=1617.8&sNavID=1617.89

zu beziehen.

Weitere Informationen sind unter der Tel.-Nr. 0931/8003-375
beim Landratsamt Würzburg zu erhalten.

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