Archive for the ‘Nachbarschaftshilfe’ Category

Tag des Ehrenamts

Freitag, Dezember 5th, 2008

Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk hat anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamts am heutigen 5. Dezember zu freiwilligem Engagement für die Gemeinschaft aufgerufen:

 ”Wer seine Freizeit, seine Kraft und seinen Geist für ein Ehrenamt einsetzt, der verliert nichts, sondern er gewinnt: Einblicke und Erfahrungen in Bereiche, die ihm bis dahin verschlossen waren. Kontakte mit Menschen, die ihm sonst unbekannt geblieben wären. Und vor allem leistet er einen unschätzbaren Dienst für unsere Demokratie ! Unsere Gemeinschaft baut ganz entscheidend darauf auf, dass Menschen sich freiwillig für sie einsetzen und Verantwortung übernehmen.” “Ein interessantes und besonders anspruchsvolles Feld für ehrenamtliches Engagement bieten Justiz, Justizvollzug und die damit zusammenhängenden Bereiche”, so Merk.

“Wer etwa die besonders wichtige Aufgabe übernehmen möchte, etwas für Menschen zu tun, die Opfer von Straftaten geworden sind, sollte sich an eine der Opferschutzorganisationen, z.B. den Weissen Ring, wenden. Und wer sich im Interesse von uns allen dafür einsetzen will, dass Straffällige wieder auf die rechte Bahn finden, hat z.B. die Möglichkeit, sich als ehrenamtlicher Betreuer um einzelne Strafgefangene zu kümmern oder als Mitarbeiter eines Bewährungshelfers zu engagieren.” Bei Interesse kann man sich an den Kontaktbeamten der jeweiligen Justizvollzugsanstalt bzw. an die Bewährungshilfedienststelle des jeweiligen Landgerichts wenden. Merk: “Bei Gericht ist ehrenamtliches Engagement vor allem als Schöffe, also Laienrichter im Strafverfahren, und als Handelsrichter gefragt.” Wer diese Aufgabe übernehmen möchte, für den sind die Gemeinden bzw. die Industrie- und Handelskammern die richtigen Ansprechpartner. Allerdings finden die nächsten Schöffenwahlen erst 2013 statt. Merk: “Alle diese Tätigkeiten sind besonders anspruchsvoll. Sie fordern die ganze Persönlichkeit und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten. Aber genau das macht sie auch so reizvoll und lohnend !”

Derzeit sind in Bayern 4.069 Schöffen tätig und 470 Handelsrichter tätig. Im bayerischen Strafvollzug waren im Jahr 2007 insgesamt 1.272 Personen ehrenamtlich engagiert. Als Bewährungshelfer bzw. Unterstützungskräfte für die Bewährungshilfe haben zum 31. Dezember 2007 in Bayern 122 Ehrenamtliche 150 Probanden (mit)betreut.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz - PM vom 04.12.2008

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Ehrenamtliches Engagement in der Justiz

Freitag, Dezember 5th, 2008

Ein Zeichen menschlicher Solidarität

Am heutigen Internationalen Tag der Freiwilligen hat Bundesjustizministerin Zypries das ehrenamtliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in der Justiz als tragende Säule unseres demokratischen Rechtsstaats gewürdigt.

“Die Justiz und der Justizvollzug könnten ohne freiwilliges Bürgerengagement nicht in dieser Form bestehen. Ohne die ehrenamtlichen Richterinnen und Richter, die Vollzugshelferinnen und Vollzugshelfer und die Betreuerinnen und Betreuer wäre die Justiz schlechter. Ehrenamtliche Richterinnen und Richter sind ein Bindeglied zwischen Staat und Bevölkerung. Ihre Mitwirkung im gerichtlichen Verfahren erhöht das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Justiz und fördert die Akzeptanz richterlicher Entscheidungen. Auch die Behandlung Strafgefangener und deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft erfordert das Engagement vieler ehrenamtlicher Vollzugshelfer und -helferinnen. Für die Vollzugsbehörden ist die Unterstützung durch diese ehrenamtlichen Kräfte unbezahlbar. Ihre Arbeit beschränkt sich nicht nur auf die Betreuung einzelner Gefangener und Gruppenarbeit in der Justizvollzugsanstalt. Sie bilden auch eine wichtige Brücke zwischen ‘Drinnen’ und ‘Draußen’ Sie leisten wertvolle Hilfe für die Familien Inhaftierter, die Begleitung entlassener Gefangener und die Aufklärung der Öffentlichkeit über Strafvollzugsprobleme.

Eine besondere Verantwortung für unsere Solidargemeinschaft übernehmen auch die ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer. Ohne ihren Einsatz könnte der Staat die Betreuung der vielen hilfsbedürftigen Menschen in Deutschland nicht leisten. Ich freue mich, dass ich im kommenden Jahr 2009 beim Tag der Betreuung in Berlin zahlreiche ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer aus ganz Deutschland persönlich empfangen kann. Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich freiwillig in der Justiz - in welchem Bereich auch immer - engagieren”, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.

Über 23 Millionen Menschen leisten in Deutschland unbezahlte ehrenamtliche Arbeit. In der Rechtspflege sind derzeit etwa 98.000 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich tätig, davon allein fast 36.000 als Schöffen in der Strafgerichtsbarkeit. In diesem Jahr fanden die Schöf-fenwahlen für die Amtsperiode 2009 bis 2013 statt.

Nach unserem Grundgesetz geht alle Staatsgewalt vom Volke aus. Die Mitwirkung ehrenamtlicher Richterinnen und Richter ist daher nicht nur in der Strafgerichtsbarkeit, sondern auch an den Handels-, Arbeits-, Sozial-, Verwaltungs- und Finanzgerichten vorgesehen. Sie wirken gleichberechtigt neben Berufsrichterinnen und Berufsrichtern an der Rechtsprechung mit, sie sind - genauso wie Berufsrichter - an Weisungen nicht gebunden und nur dem Gesetz unterworfen. Als Vertreter des Volkes üben sie das Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht wie die Berufsrichter aus. Ihre besondere Sachkunde, ihr Rechtsempfinden sowie ihre persönliche Berufs- und Lebenserfahrung tragen dazu bei, dass richterliche Entscheidungen auch auf dem Prüfstand des gesunden Menschenverstandes bestehen.

Die ehrenamtliche Arbeit im Strafvollzug umfasst Besuche und Gespräche in der Vollzugsanstalt sowie Hilfsangebote für die Freizeitgestaltung Gefangener wie beispielsweise Sprach- oder Sportkurse. Daneben besteht die Tätigkeit darin, sich beispielsweise um die Angehörigen von Strafgefangenen kümmern, jugendliche Straffällige in schulischen oder berufsvorbereitenden Fragen zu beraten oder ausländischen Straffälligen ohne soziale Kontakte Hilfe zu leisten. Für die Zeit nach der Haftentlassung stehen ehrenamtliche Bewährungshelfer den ehemals Gefangenen zur Seite und begleiten sie bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft.

Ehrenamtliche Tätigkeit ist auch ein wichtiger Grundpfeiler des Betreuungsrechts. In Deutschland werden rund 1,2 Millionen Menschen, die ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbst regeln können, rechtlich betreut. Im Jahr 2007 wurden für rund 225.000 erstmals Betreute 156.000 ehrenamtliche Betreuer bestellt. Demnach führten 67 Prozent der Betreuer das Amt ehrenamtlich und 33 Prozent beruflich. Zumeist sind die Betreuer Familienangehörige, rund 5 Prozent der ehrenamtlich tätigen Betreuer haben diese wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe aber auch außerhalb der Familie übernommen.

Quelle: Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des
Bundesministeriums der Justiz - PM vom 05.12.2008

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Geriatrische Rehabilitation verbessert Lebensqualität älterer Menschen

Mittwoch, November 5th, 2008

Geriatrische Rehabilitation verhindert Pflegebedürftigkeit und ermöglicht älteren Menschen, möglichst lange in der eigenen Wohnung zu leben; die ‘Reha’ wird daher auch künftig im Mittelpunkt der Altersmedizin in Bayern stehen. Das betonte Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml heute auf dem Geriatrie-Symposium 2008 in München.

Huml: “Ob Mobilitätstraining, Übungen zum selbstständigen Ankleiden, Essen, Einkaufen oder zur Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit: Durch geriatrische Rehabilitation kommen ältere Patientinnen und Patienten buchstäblich wieder auf die Beine.” Die Bedeutung der Altersmedizin steigt. Denn 2050 wird etwa jeder dritte Bayer über 65 Jahre alt sein. Häufig droht gerade Patientinnen und Patienten in höherem Alter nach einem Krankenhausaufenthalt Heimeinweisung oder Pflegebedürftigkeit. Durch gezielte Rehabilitation können in fast 90 Prozent der Fälle die Patientinnen und Patienten wieder in ihre Privatwohnung entlassen werden.

Die medizinische Versorgung der älteren Bevölkerung muss laut Huml ausgebaut werden. “Deshalb untersuchen wir, ob Versorgungslücken bestehen, fördern den Erwerb geriatrischen Fachwissens bei Ärzten und unterstützen Betreuungsangebote.” Um die medizinische Versorgung der immer älter werdenden Bevölkerung zu verbessern, wurde bereits im Jahr 1990 das Bayerische Geriatriekonzept verabschiedet. Flächendeckend stehen in Bayern 67 geriatrische Rehabilitationseinrichtungen mit über 2.800 Betten zur Verfügung sowie neun Einrichtungen zur ambulanten geriatrischen Rehabilitation, die an stationäre Einrichtungen angegliedert sind. Hinzu kommen vier akutgeriatrische Kompetenzzentren an Krankenhäusern hoher Versorgungsstufen und drei akutgeriatrische Tageskliniken. Anhand der Datenbank ‘Geriatrie in Bayern (GiBDAT)’, die fast 90 Prozent der geriatrischen Behandlungskapazität in Bayern erfasst, lässt sich der große Erfolg der geriatrischen Rehabilitation messen.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit
und Verbraucherschutz - PM vom 05.11.2008

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Plakataktion für mehr Organspende

Dienstag, Oktober 28th, 2008

Mit einem Organspendeausweis kann jeder neues Leben schenken. Darauf wies Gesundheitsminister Otmar Bernhard heute in München zum Start einer landesweiten Plakataktion hin und rief dazu auf, sich einen Spendeausweis auszustellen.

Bernhard: “Jeden Tag sterben in Deutschland drei Menschen, deren Leben durch Spenderorgane gerettet werden könnte. Mit dem Aufruf ‘Organspende? Ja sicher!’ wollen wir die Spendebereitschaft verbessern und für einen Spendeausweis werben.” Zwar seien rund 85 Prozent der Bevölkerung bereit, nach dem Tod Organe zu spenden, doch nur zirka 13 Prozent hätten einen Ausweis. Aber, so der Minister weiter, nur der Ausweis dokumentiert den im Ernstfall alles entscheidenden persönlichen Willen des Spenders. Bislang sei es immer noch zu oft nicht möglich, Organe zu übertragen, weil der Wille des Spenders nicht dokumentiert ist.

Durch Ausfüllen eines Organspendeausweises schafft jeder Einzelne für sich, aber auch für seine Angehörigen und Ärzte Klarheit über seinen Spenderwillen. Es ist beabsichtigt, in Zukunft die Organspendebereitschaft auch auf der elektronischen Gesundheitskarte zu vermerken.

Das Faltblatt ‘Organspende? Ja sicher!’ mit heraustrennbarem Organspendeausweis gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Organspende. Es ist erhältlich unter

http://www.bestellen.bayern.de

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit
und Verbraucherschutz - PM vom 28.10.2008

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Internationaler Tag der älteren Menschen

Dienstag, September 30th, 2008

am 1. Oktober 2008

Sozialministerin Stewens: 2050 wird jeder vierte Einwohner Bayerns 65 Jahre und älter sein - Potenziale und Chancen nutzen

“In Bayern leben heute 2,3 Millionen über 65-Jährige. Aufgrund der demografischen Entwicklung werden es 2050 bereits 3,5 Millionen über 65-Jährige sein - das entspricht mehr als 25 Prozent der Einwohner Bayerns. Die Zahl der über 80-Jährigen in Bayern wird im gleichen Zeitraum auf rund 1,2 Millionen Menschen ansteigen und dann fast dreimal so hoch sein wie derzeit. Die gestiegene Bedeutung des Alters ist verbunden mit neuen Chancen, aber auch mit einem quantitativen und qualitativ völlig neuartigen Bedarf an Hilfe und Versorgung.” Mit diesen Worten wies Bayerns Sozialministerin Christa Stewens gestern auf den “Internationalen Tag der älteren Menschen” hin, der am kommenden Mittwoch, 1. Oktober, begangen wird.

Schwerpunkte einer modernen und nachhaltigen Seniorenpolitik sind laut Stewens das Erkennen und Fördern von Potentialen und Ressourcen des Alterns zum Beispiel auch für das Ehrenamt, die Unterstützung der Kommunen bei der Bewältigung des demografischen Wandels, der Ausbau von alternativen Wohn- und Betreuungsformen und die Qualitätssicherung der Pflege. “Wir müssen aufhören alt gleichzusetzen mit krank und pflegebedürftig. Wir brauchen ein positiveres, differenzierteres Bild vom Altern. Nicht Defizite, sondern die Kompetenzen der älteren Menschen müssen in den Mittelpunkt gestellt werden, ohne dabei die älteren Menschen zu vergessen, die Betreuung und Unterstützung benötigen”, erklärte die Ministerin. Zentrale Bedeutung bei der Bewältigung des demografischen Wandels haben die Kommunen. Um diese bei der Entwicklung zukunftsfähiger seniorenpolitischer Konzepte zu unterstützen, hat das Sozialministerium gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden den Leitfaden “Kommunale Seniorenpolitik” herausgegeben. Dieser spannt den Bogen von integrierter Ortsentwicklung über bürgerschaftliches Engagement und alternativen Wohn- und Betreuungsformen bis hin zur Hospizversorgung. Darüber hinaus werden in jedem Regierungsbezirk Förderpreise für die gelungensten und innovativsten seniorenpolitischen Gesamtkonzepte vergeben.

Stewens: “Ältere Menschen möchten ihre Fähigkeiten und Kompetenzen in die Gesellschaft einbringen. Ein vorbildliches Beispiel ist hier das Projekt ‘Erfahrungswissen für Initiativen’ (EFI). Im Rahmen dieses Projektes werden ältere Menschen zu Seniortrainerinnen und Seniortrainern qualifiziert, damit sie ihre Erfahrungen und Kenntnisse aus Beruf, Familie, Ehrenamt und Alltagsleben einbringen können. Die Bayerische Staatsregierung fördert das Projekt - nachdem die Förderung auf Bundesebene abgelaufen ist - in derzeit sieben Anlaufstellen: Ingolstadt, Starnberg, Regensburg, Nürnberg, Fürth, Augsburg und Memmingen. Die bisherige Bilanz von über 300 bayerischen Seniortrainern, die als Multiplikatoren für weitere Initiativen und Projekte wirken, unterstreicht den Erfolg.”

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und
Sozialordnung, Familie und Frauen - PM vom 29.09.2008

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Mitglieder der Eisinger Nachbarschaftshilfe

Mittwoch, September 24th, 2008

Unsere Kontaktstelle erreichen Sie telefonisch
unter der Tel.-Nr. 8648

Um Ihnen weitere Ansprechmöglichkeiten zu geben, veröffentlichen wir nun die Namen der Mitglieder der Eisinger Nachbarschaftshilfe:

Logo - NachbarschaftshilfeIrma-Maria Bauer-Wantzen, Georg und Rosy Bausewein, Günter Engelhardt, Petra Göldner, Dorothea Gollwitzer, Sylvia Hontheim, Liselotte Kelber-Stinder, Helmut und Jutta Kennerknecht, Dagmar und Holger Kiefel, Heidi Kiesel, Eveline Klose, Wolfgang Koch, Claralies Kromp, Monika Lobinger, Prof. Dr. Herbert Ludwig, Jeannette Montag, Ilse Roll, Kristian Rüttinger, Jörg Ruppersberg, Jill Schwab, Martina Schwartz, Christian Seidel, Ortrud Truchseß, Sandra Wiedemann, Hanne-Birgit Wiederhold-Alt.

Jörg Ruppersberg

E-Mail: ruppersberg@gmx.de

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Enkeltrick beschäftigt weiter die Polizei

Donnerstag, September 4th, 2008

WÜRZBURG - Die Befürchtungen der unterfränkischen Polizei, dass die Täter nach zwei gelungenen Enkeltrickbetrügereien in Würzburg und Aschaffenburg in der vergangenen Woche weiter mit ihrer perfiden Masche an das Geld älterer Leute kommen wollen, hat sich im Laufe des Mittwochs massiv bestätigt. In mindestens zehn Fällen hat ein Anrufer versucht, Rentner durch die Vorspiegelung einer Notsituation zur Übergabe größerer Geldsummen zu bewegen.

In allen Fällen war es ein Mann, der sich ab Mittag bei den älteren Leuten telefonisch gemeldet hatte. Dabei ging es z.B. darum, dass sich der angebliche Neffe oder Enkel ein Haus kaufen bzw. ein Haus abbezahlen wollte und dafür kurzfristig Beträge in Höhe von 5.000 bis 30.000 Euro benötigte. Durch geschickte Fragestellung war es dem Anrufer oft gelungen, den Namen des tatsächlichen Verwandten herauszubekommen, für den er sich dann auch ausgab.

Allerdings scheint das Phänomen Enkeltrick nicht zuletzt durch die vielen Warnhinweise der Polizei auch gerade bei dem gefährdeten Personenkreis immer bekannter zu werden. In Würzburg reagierten am Mittwoch alle angerufenen Personen richtig und gingen auf die Geldforderungen nicht ein. Gut war, dass auch die Polizei verständigt wurde.

Erfolgreicher waren die Betrüger am Dienstag der vergangenen Woche in Würzburg. Dabei brachten sie eine ältere Frau dazu, einem wildfremden Mann nach einem vorherigen Telefonat der angeblichen Enkelin 10.000 Euro auszuhändigen. Tags darauf waren vermutlich die gleichen Täter in Aschaffenburg erneut am Werk. Diesmal überredeten sie ein Ehepaar zur Übergabe von 7.000 Euro.

Das massive Vorgehen des Anrufers im Laufe des Mittwochs in Würzburg bestätigt die Befürchtungen der Polizei, dass das Thema Enkeltrick noch lange nicht ausgestanden ist.

Deshalb ergeht noch einmal die Bitte an Verwandte, diese Vorgehensweise der Betrüger unbedingt mit dem gefährdeten Personenkreis, den älteren Menschen, immer wieder zu besprechen. In der Tat müssen alle Alarmglocken läuten, wenn sich ein Anrufer mit dieser Masche am Telefon meldet. Grundsätzlich sollte nie fremden Menschen Geld übergeben werden.

Wichtig ist: sofort die Polizei verständigen.

Quelle: PP Unterfranken - PM vom 04.09.2008
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Neues Internetportal - "Ländlicher Raum in Bayern"

Freitag, August 1st, 2008

Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein schaltete heute im niederbayerischen Hauzenberg offiziell das neue Internetportal „Ländlicher Raum in Bayern” frei.

» www.laendlicherraum.bayern.de

Das neue Portal bietet einen Überblick über alle Aktivitäten in Bayern rund um das Thema „Ländlicher Raum” von Fördermöglichkeiten für Unternehmen und Kommunen über Schule, Bildung und Kultur bis hin zu Aktionen für ehrenamtliches Engagement in den Gemeinden. Beckstein unterstrich dabei, dass die Entwicklung und Förderung der ländlichen Räume zentrale politische Leitentscheidung Bayerns ist und bleibt. Beckstein: „Nur mit einer gleichmäßig dynamischen Entwicklung aller Landesteile wird Bayern auch künftig zu den innovativsten Regionen Europas zählen.” Dank einer zukunftsorientierten Finanz- und Wirtschaftspolitik hat Bayern nach den Worten Becksteins heute mehr denn je die notwendigen Gestaltungsspielräume, um kraftvoll in die Zukunft der ländlichen Räume zu investieren.

Beckstein: „Bereits im Haushalt 2008 haben wir die wachsenden Spielräume konsequent genutzt und investieren zusätzlich massiv in unsere Kommunen, in die Schulen sowie in die Dorferneuerung und die Breitbandversorgung im Land. Weitere Investitionsschwerpunkte für den ländlichen Raum setzen wir jetzt mit dem großen Innovationsprogramm BayernFIT, das die Staatsregierung soeben vorgelegt hat. Damit stärken wir ganz gezielt Forschungs- und Technologiezentren auch außerhalb der Ballungszentren München und Nürnberg, um überall im Land beste Arbeits- und Lebensbedingungen zu schaffen.”

Quelle: Bayerische Staatskanzlei - PM vom 01.08.2008
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Nachbarschaftshilfe - Vertretung im August 2008

Montag, Juli 28th, 2008

Bekanntlich erreichen Sie Ihren Ansprechpartner
unter der Tel.-Nr. 8648.

Vertretung vom 14. bis 17.08.2008: Tel.  1097
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Langfinger machen keinen Urlaub

Dienstag, Juli 22nd, 2008

Wertvolle Tipps, wie Sie Ihr Eigentum zu Hause und
im Urlaub schützen können

WÜRZBURG - Langfinger haben in der Urlaubszeit Hochsaison. In den Ferienregionen und auf dem Weg dorthin nutzen Diebe und Räuber die besondere Lockerheit der Urlauber und schlagen bei jeder Gelegenheit zu.

Aufhebeln einer TürIn der Heimat laden sowohl spärlich gesicherte Eigenheime als auch überquellende Briefkästen und halb heruntergelassene Rollläden Einbrecher zu ausgedehnten Diebestouren ein. Der beste Schutz vor den kriminellen Machenschaften von Dieben und Räubern sind eine erhöhte Wachsamkeit und eine der jeweiligen Situation angepasste Vorsicht.

Dies ist oft ganz einfach, wenn die Urlauber zu ihrer eigenen Sicherheit ein paar Regeln beachten:

  • Tragen Sie auf der Fahrt Ihre Papiere und Wertsachen bei sich. Geben Sie diese nach der Ankunft bei der Hotel- oder Campingverwaltung in sichere Verwahrung oder mieten Sie einen Safe.
  • Lassen Sie keine Wertsachen offen im Zimmer liegen und schließen Sie ihr Zimmer ab.
  • Legen Sie dabei den Schlüssel nicht an Stellen ab, wo ihn andere leicht an sich nehmen können.
  • Nehmen Sie außerhalb Ihrer Unterkunft nie mehr Geld und Zahlungsmittel mit, als Sie benötigen und vermeiden Sie in der Öffentlichkeit zu zeigen, z. B. beim Bezahlen in einem Supermarkt, wie viel Geld Sie dabei haben.
  • Besonders im dichten Gedränge von Märkten, Volksfesten oder ähnlichen Massenveranstaltungen tragen Sie Zahlungsmittel und Ausweise immer dicht am Körper in verschlossenen Innentaschen der Kleidung, Brustbeutel oder (unsichtbaren) Gürteltaschen. Im Rucksack oder in Handtaschen aufbewahrte wichtige Gegenstände sind für Langfinger leicht zugänglich.
  • Lassen Sie Ihre Sachen beim Baden nie unbeaufsichtigt.
  • Lassen Sie nichts Wertvolles im Innenraum Ihres Fahrzeugs. Hier gilt die Devise: Räumen Sie selbst ihr Auto aus, ehe es andere tun! Öffnen Sie ihr (leeres) Handschuhfach, um zu zeigen, dass nichts zu holen ist.

Aber auch Ihre eigenen vier Wände verdienen, gerade in den Ferien, besonderen Schutz. Fakt ist, dass mehr als ein Drittel aller Einbrüche in Deutschland an gut gesicherten Häusern und Wohnungen sowie an einer aufmerksamen Nachbarschaft scheitern.

Aufhebeln eines FenstersDennoch wurde in Unterfranken im letzten Jahr rund 400 mal in Wohnräume eingebrochen. Dabei wurden Gegenstände und Bargeld im Wert von rund 1,2 Millionen Euro erbeutet. Neben den Einbrüchen in der Dämmerung im Herbst und im Winter steht bei den Ganoven die Urlaubszeit hoch im Kurs. 2007 waren allein während der sechswöchigen Sommerferien 23 Häuser und Wohnungen zwischen Rhön und Spessart Ziel von Langfingern. Oft werden die Einbrüche in Wohnräume durch Leichtsinn und Sorglosigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner ermöglicht oder erleichtert.

So kann man aber aktiv dazu beitragen, nach der Rückkehr aus dem Urlaub unangenehme Überraschungen zu vermeiden:

  • Fenster-, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit verschließen. Auch gekippte Fenster und Türen sind für Einbrecher sehr leicht zu öffnen.
  • Rollläden sollten nur zur Nachtzeit und keinesfalls tagsüber geschlossen werden. Geschlossene Rollläden signalisieren am Tag schon von weitem die Abwesenheit der Eigentümer.
  • Verstecken Sie Ihren Haus- oder Wohnungsschlüssel niemals draußen, denn Einbrecher kennen und finden jedes Versteck.
  • Wenn möglich Verwandte, Freunde oder Nachbarn bitten, regelmäßig den Briefkasten zu leeren und eventuell die Rollläden nachts zu schließen und morgens zu öffnen.
    Schlagen Sie Ihren Nachbarn vor, in der Urlaubszeit gegenseitig auf Ihre Anwesen aufzupassen und oben genannte Aufgaben zu übernehmen.

Wie Sie die passive Sicherheit der Wohnung und des Hauses erhöhen können, erfährt man bei den örtlichen Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg oder im Internet unter

» www.polizei.bayern.de/unterfranken/schuetzenvorbeugen/beratung

Quelle: PP Unterfranken - PM vom 22.07.2008
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