Wetterbild vom 01.11.2008
Samstag, November 1st, 2008
Foto: Artur Schmitt
Wetterbild aus Eisingen von 11:45 Uhr
Temperatur: 10ºC - sonnig, leicht bewölkt.
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Foto: Artur Schmitt
Wetterbild aus Eisingen von 11:45 Uhr
Temperatur: 10ºC - sonnig, leicht bewölkt.
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Statt „Goldenem Oktober“ meist nass und oft sonnenscheinarm
Offenbach – Der Oktober des Jahres 2008 brachte in Deutschland ausgeglichene Temperaturen. Die Niederschlagsmenge lag deutlich über, die Sonnenscheindauer etwas unter dem Schnitt. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2.100 Messstationen.
Vom Mittel kaum abweichende Temperaturen
Kältere und wärmere Abschnitte hielten sich im Oktober die Waage. So wich die Temperatur in Deutschland mit durchschnittlich 9,1 Grad Celsius (°C) kaum vom langjährigen Mittel von 9,0°C ab. Kältestes Bundesland war Bayern mit 8,4°C, wärmstes Bundesland der Stadtstaat Hamburg mit 10,1°C. Die höchsten Temperaturwerte des Monats wurden am Lech gemessen: Mit 26,2°C in Altenstadt (Schongau) und 25,4°C in Landsberg wurde am 12. jeweils noch ein Sommertag verbucht.
Andererseits traten in Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge und in Neustadt am Kulm bereits 10 Frosttage auf. Die tiefste Temperatur meldete Dippoldiswalde-Reinberg (südlich von Dresden) am 24. mit - 4,2°C.
Verbreitet deutlich zu nass
In Deutschland wechselten sich im Oktober 2008 mehrtägige Trockenperioden mit kurzen, aber intensiven Nassphasen ab. Letztere führten zu einem deutlichen Niederschlagsüberschuss. Deutschlandweit wurde der Klimawert von 56 Liter pro Quadratmeter (l/m²) mit rund 79 l/m² um 41 Prozent übertroffen. Am nassesten war es in Schleswig- Holstein mit etwa 128 l/m². Hier wurde an mehreren Stationen das Monatssoll bereits am 5. des Monats erreicht. Auf Helgoland fielen am 2. alleine 56,9 l/m². Dort wurde mit der Gesamtmenge von 181,0 l/m² auch ein neuer Rekordwert für den Monat Oktober aufgestellt.
Den wenigsten Niederschlag erhielt Sachsen-Anhalt mit durchschnittlich 64 l/m². Am Monatsende meldete sich in höheren und mittleren Lagen vorübergehend bereits der Winter mit Schneefällen.
In Teilen des Schwarzwaldes, Thüringer Waldes und Erzgebirges bildeten sich schon beachtliche Neuschneemengen. So lag die weiße Pracht am Morgen des 30. in Messstetten mit 29 cm höher als auf der Zugspitze mit 16 cm.
Sachsen mit dem meisten Sonnenschein
Die Sonnenscheindauer erreichte im Oktober 2008 in Deutschland mit etwa 99 Stunden bzw. 91 Prozent fast das Soll von 108 Stunden. Der Jahreszeit entsprechend führten die Hochdrucklagen in den Niederungen oft zu Nebel und Hochnebel. Dadurch war die Sonnenscheindauer lokal recht unterschiedlich. So lag diesmal Sachsen – ganz im Gegensatz zum Vormonat – mit zirka 124 Stunden an der Spitze. Hessen bildete mit rund 78 Stunden das Schlusslicht.
Temperaturen in den Bundesländern im Oktober 2008
(Monatsmittelwerte und Abweichungen vom vieljährigen Mittel)
| Bundesland |
Monatsmittel* |
Abweichung* |
|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 9,0°C | + 0,3 Grad |
| Bayern | 8,4°C | + 0,3 Grad |
| Berlin | 9,8°C | + 0,2 Grad |
| Brandenburg | 9,6°C | + 0,3 Grad |
| Bremen | 9,8°C | 0,0 Grad |
| Hamburg | 10,1°C | + 0,3 Grad |
| Hessen | 8,6°C | - 0,3 Grad |
| Mecklenburg-Vorpommern | 9,5°C | + 0,3 Grad |
| Niedersachsen | 9,7°C | + 0,1 Grad |
| Nordrhein-Westfalen | 9,5°C | - 0,4 Grad |
| Rheinland-Pfalz | 9,0°C | - 0,2 Grad |
| Saarland | 8,9°C | - 0,5 Grad |
| Sachsen | 9,0°C | 0,0 Grad |
| Sachsen-Anhalt | 9,7°C | + 0,3 Grad |
| Schleswig-Holstein | 9,7°C | + 0,2 Grad |
| Thüringen | 8,5°C | + 0,1 Grad |
*Alle in dieser Pressemitteilung genannten Monatswerte sind vorläufige Werte. Die notwendigen Daten der letzten zwei Tage des jeweiligen Monats basieren auf Prognosen. Bis Redaktionsschluss standen nicht alle Messungen des Stationsnetzes des DWD zur Verfügung.
Quelle: DWD - PM vom 30.10.2008
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Foto: Artur Schmitt
Wetterbild aus Eisingen von 08:30 Uhr
Temperatur: 2ºC - Schneefall.
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Foto: Artur Schmitt
Wetterbild aus Eisingen von 15:28 Uhr
Temperatur: 13ºC - sonnig, nahezu wolkenlos.
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Foto: Artur Schmitt
Wetterbild aus Eisingen von 11:58 Uhr
Temperatur: 20ºC - sehr windig, sonnig, nach 16:00 Uhr Regen.
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Foto: Artur Schmitt
Wetterbild aus Eisingen von 16:56 Uhr
Temperatur: 12ºC - windig, Wechsel aus Sonne und Wolken.
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Nürnberg - Das Erntejahr bereitete den Bauern heuer ein Wechselbad – sowohl bei der Witterung wie auch bei den Markt- und Preisentwicklungen.
Wie Landwirtschaftsminister Josef Miller bei der traditionellen Erntebilanz-Pressekonferenz in Nürnberg sagte, haben sich die weltweiten Erzeugerpreise bei kräftig gestiegenen Produktionskosten trotz zunächst erfreulichen Erwartungen deutlich nach unten entwickelt. Laut Miller werden sich die Landwirte künftig auf solch kräftige Preisausschläge einstellen müssen. Umso wichtiger sei die verlässliche Zusammenarbeit innerhalb der regionalen Wertschöpfungsketten. Auch mit Wetterextremen, wie sie in diesem Jahr zu verzeichnen waren, wird aufgrund des Klimawandels in Zukunft häufiger zu rechnen sein. Nach einem warmen und sonnenscheinreichen Winter und einem nasskalten Frühjahr war vor allem Nordbayern von der Sommertrockenheit betroffen, während es in Südbayern dagegen teils heftige Niederschläge gab.
Bei Getreide wurden heuer auf rund 1,12 Millionen Hektar Anbaufläche annähernd sieben Millionen Tonnen geerntet. Das sind rund 4,6 Prozent mehr als im vergangenen Jahr, die Anbaufläche ist um 4,2 Prozent größer als 2007. Bei Brotgetreide liegt Bayern mit etwa 4,13 Millionen Tonnen rund 8,8 Prozent über dem vergangenen Jahr. Nach den Worten des Ministers haben die bayerischen Mühlen damit keine Probleme, sich mit qualitativ hochwertigem Brotgetreide aus der Region zu versorgen.
Engpässe wie noch im vergangenen Jahr gibt es auch bei der Braugerste nicht: Die gute bis sehr gute Sommergerstenernte in ganz Europa hat die Situation zwar deutlich entspannt, aber auch zu erheblichen Preissenkungen geführt. In Bayern wurden 670.000 Tonnen von knapp 150.000 Hektar eingefahren, das sind etwa 13 Prozent mehr als 2007. Als Qualitätsbraugerste mit einem Eiweißgehalt unter 11,5 Prozent stehen davon rund 270.000 Tonnen zur Verfügung. Zusammen mit dem Weizenanteil könnte damit rechnerisch der Bedarf der bayerischen Brauer von rund 370.000 Tonnen Malz gedeckt werden. Ebenso kann die internationale Brauwirtschaft ausreichend mit bayerischem Hopfen bedient werden. Mit knapp 33.000 Tonnen in der Hallertau und rund 600 Tonnen in Spalt wurden die Erwartungen bereits übertroffen, die Ernte liegt um gut 20 Prozent über dem Vorjahr. Die Qualitäten – insbesondere die Alphasäuregehalte – sind trotz des wechselhaften Wetters in diesem Jahr überdurchschnittlich hoch.
Die Kartoffelernte liegt zwar aufgrund einer Reduzierung der Anbaufläche mit knapp zwei Millionen Tonnen 6,3 Prozent unter dem Vorjahrsergebnis, die Absatzchancen sind allerdings gut. Nach Angaben des Ministers kann die Nachfrage vor allem der Pommes-Frites-Hersteller nach übergroßen Knollen heuer gut, der Markt für Speisekartoffeln ausreichend bedient werden. Das Preisniveau entspricht in etwa dem des Vorjahrs. Überdurchschnittliche Erträge gibt es auch beim Mais, was wiederum zu rückläufigen Preisen für Körnermais und Biomasse führt.
Insgesamt zufrieden können auch die bayerischen Feldgemüseanbauer mit dem Erntejahr sein. Die Spargelernte liegt mit rund 9.000 Tonnen unter dem Rekordergebnis des Vorjahrs, die Anbaufläche hat sich bei 2.000 Hektar stabilisiert. Die große Nachfrage nach frischer Ware wurde von den bayerischen Spargelbauern gut bedient. Der Bedarf an Einlegegurken konnte dagegen nur knapp mit bayerischer Ware gedeckt werden. Im Knoblauchsland wie auch in den übrigen bayerischen Anbaugebieten gab es laut Miller trotz des warmen und teilweise sehr trockenen Wetters bei allen Gemüsearten gute Erträge bei zufriedenstellenden Preisen. Die Nachfrage nach regionaler Frischware überstieg allerdings zeitweise das verfügbare Angebot.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft
und Forsten - PM vom 17.10.2008
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BIEBELRIED, LKR. KITZINGEN - Am Donnerstag musste die Autobahnpolizei auf der Autobahn A 7 und am Biebelrieder Kreuz vier Unfälle aufnehmen, weil Autofahrer bei Fahrbahnnässe zu schnell unterwegs waren.
Zur Mittagszeit ereigneten sich am Autobahnkreuz Biebelried innerhalb einer Stunde an ein und derselben Örtlichkeit zwei Unfälle. In der scharfen Rechtskurze auf dem Verbindungsast von der Autobahn A 3 auf die Autobahn A 7 in Richtung Kassel flogen zwei Pkw von der Fahrbahn. Ein BMW fuhr dabei eine Birke um. Beim zweiten Unfall prallte ein Skoda ausgerechnet gegen das Verkehrsschild „60 km/h“.
Auf der A 7 verlor kurz vor 12.00 Uhr ein US-Soldat die Kontrolle über sein Fahrzeug, als er in Höhe Martinsheim zum Überholen ausscherte. Der Pkw stieß dabei heftig an die Mittelleitplanke, die auf einer Länge von 20 Meter umgedrückt wurde.
Ebenfalls auf der A 7 geriet um 16.45 Uhr ein in Richtung Ulm fahrender Ford, kurz vor dem Biebelrieder Kreuz, ins Schleudern und prallte zunächst an die Mittelschutzplanke. Danach drehte sich der Ford und touchierte noch einen VW Lupo, der dadurch in den Graben fuhr.
Bei allen vier Unfällen wurde niemand verletzt. Die Schadenshöhe beläuft sich auf rund 25.000 Euro.
Quelle: PP Unterfranken - PM vom 17.10.2008
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Amtliche WARNUNG vor WINDBÖEN
für Landkreis und Stadt Würzburg
gültig von: Donnerstag, 16.10.2008 17:01 Uhr
bis: Donnerstag, 16.10.2008 22:00 Uhr
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am: Donnerstag, 16.10.2008 17:01 Uhr
Zeitweise Böen bis 60 km/h aus West.
Quelle: DWD / RZ München
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Foto: Artur Schmitt
Wetterbild aus Eisingen von 12:25 Uhr
Temperatur: 15ºC - bedeckter Himmel, trocken.
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