Eröffnung der HOGA Fachmesse
Montag, Januar 19th, 2009Der Leiter der Staatskanzlei Staatsminister Siegfried Schneider hat bei der Eröffnung der HOGA Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung am gestrigen Sonntag (18.1.) in Nürnberg das starke Engagement der Staatsregierung für Tourismus und Gastronomie in Bayern hervorgehoben.
Schneider: „Die Staatsregierung tut alles, damit die Rahmenbedingungen für unsere Hotels und Gaststätten in Bayern stimmen - vom Sonderförderungsprogramm für die bayerische Hotellerie in Höhe von 300 Millionen Euro, die Förderung von mehr als 1.100 Hotels und Gaststätten in den letzten fünf Jahren mit 93 Millionen Euro aus dem Mittelstandskreditprogramm über die Wintertourismus-Offensive oder das Sonderförderprogramm für Skigebiete in Bayern bis hin zu der von Bayern durchgesetzten Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes bei Seilbahnen.”
Gastronomie und Tourismus gehören laut Schneider zu den Schlüsselbranchen in Bayern. Das bayerische Gastgewerbe erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 11 Milliarden Euro. 42.000 Hotellerie- und Gastronomiebetriebe beschäftigen rund 315.000 Menschen in Bayern und bilden jährlich über 16.000 junge Menschen aus. Auch weltweit zählen Tourismus und Gastronomie zu den wichtigsten Wirtschaftsbranchen und zu den Wachstumstreibern. „Von diesem Kuchen wollen wir uns ein möglichst großes Stück abschneiden”, so Schneider.
Der Minister kündigte an, dass die „Marke Bayern” künftig weltweit noch besser bekannt gemacht werden soll. „Das geht vor allem über ein gutes Marketing. Deshalb verstärken wir unser erfolgreiches Tourismus-Marketing im engen Schulterschluss mit den Regionalverbänden und den Branchenvertretern”, betonte Schneider. Ein wichtiger Hebel ist dabei die Nutzung sportlicher Großereignisse wie der Ski-Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen oder der Biathlon-WM 2012 in Ruhpolding. Schneider: „Wir wollen die Olympischen Winterspiele 2018 nach München holen. So ein internationales Top-Event würde der Tourismuswirtschaft in ganz Bayern einen Riesenschub geben.”
Quelle: Bayerisches Staatskanzlei - PM vom 18.01.2009
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