Archive for the ‘Tourismus’ Category

Eröffnung der HOGA Fachmesse

Montag, Januar 19th, 2009

Der Leiter der Staatskanzlei Staatsminister Siegfried Schneider hat bei der Eröffnung der HOGA Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung am gestrigen Sonntag (18.1.) in Nürnberg das starke Engagement der Staatsregierung für Tourismus und Gastronomie in Bayern hervorgehoben.

Schneider: „Die Staatsregierung tut alles, damit die Rahmenbedingungen für unsere Hotels und Gaststätten in Bayern stimmen - vom Sonderförderungsprogramm für die bayerische Hotellerie in Höhe von 300 Millionen Euro, die Förderung von mehr als 1.100 Hotels und Gaststätten in den letzten fünf Jahren mit 93 Millionen Euro aus dem Mittelstandskreditprogramm über die Wintertourismus-Offensive oder das Sonderförderprogramm für Skigebiete in Bayern bis hin zu der von Bayern durchgesetzten Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes bei Seilbahnen.”

Gastronomie und Tourismus gehören laut Schneider zu den Schlüsselbranchen in Bayern. Das bayerische Gastgewerbe erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 11 Milliarden Euro. 42.000 Hotellerie- und Gastronomiebetriebe beschäftigen rund 315.000 Menschen in Bayern und bilden jährlich über 16.000 junge Menschen aus. Auch weltweit zählen Tourismus und Gastronomie zu den wichtigsten Wirtschaftsbranchen und zu den Wachstumstreibern. „Von diesem Kuchen wollen wir uns ein möglichst großes Stück abschneiden”, so Schneider.

Der Minister kündigte an, dass die „Marke Bayern” künftig weltweit noch besser bekannt gemacht werden soll. „Das geht vor allem über ein gutes Marketing. Deshalb verstärken wir unser erfolgreiches Tourismus-Marketing im engen Schulterschluss mit den Regionalverbänden und den Branchenvertretern”, betonte Schneider. Ein wichtiger Hebel ist dabei die Nutzung sportlicher Großereignisse wie der Ski-Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen oder der Biathlon-WM 2012 in Ruhpolding. Schneider: „Wir wollen die Olympischen Winterspiele 2018 nach München holen. So ein internationales Top-Event würde der Tourismuswirtschaft in ganz Bayern einen Riesenschub geben.”

Quelle: Bayerisches Staatskanzlei - PM vom 18.01.2009

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SchneeBayern wird am Jenner Wirklichkeit

Freitag, Dezember 12th, 2008

MÜNCHEN / SCHÖNAU A. K. - Schneesicherheit für Bayerns südöstlichstes Skigebiet: Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil gab gemeinsam mit Skirennläuferin Hilde Gerg den Startschuss für die neue Beschneiungsanlage am Jenner. „Von den bayerischen Wintergäste wollen sechzig Prozent Ski alpin fahren und snowboarden. Wir brauchen deshalb Skigebiete, die schneesicher sind. Ich freue mich, dass ab jetzt 50 hochmoderne Schneeerzeuger am Jenner für eine flächendeckende Beschneiung der Pisten sorgen“, erklärte Zeil.

Die Schneegarantie sei ein wichtiger Pfeiler, mit dem Bayern Marktanteile im Winter gewinnen könne. „Die 4,1 Millionen Euro schwere Investition der Berchtesgadener Bergbahn AG ist ein deutliches Bekenntnis zum Winterurlaub in der Region und im Freistaat. Durch die so gewonnene Schneesicherheit können wir im Jenner-Skigebiet eine Steigerung der Gästezahlen um 30 Prozent erwarten“, so Zeil.

Selbstverständlich seien bei der Beschneiung die Belange der Natur zu berücksichtigen. „In Bayern müssen deshalb strenge umweltrechtliche Vorschriften bei der Genehmigung von Beschneiungsanlagen erfüllt werden. Eine Untersuchung hat nachgewiesen, dass sich künstliche Beschneiung nicht nachteilig auf die Zusammensetzung der Vegetation auswirkt“, erklärte der Wirtschaftsminister. Die Grasnarbe würde vor Verletzungen geschützt und Erosion verhindert.

Die Jennerbahn wurde vor 55 Jahren erstmals in Betrieb genommen. Vor zehn Jahren wurden auf der Jennerwiesen die ersten Beschneiungsanlagen im Skigebiet installiert. Es bietet auf einer Höhe zwischen 600 und 1.800 Metern insgesamt acht Kilometer Pistenspaß. Das Jenner-Skigebiet zählt zu den größten im südostbayerischen Raum. Parallel zur neuen Beschneiungsanlage wurde zwischen Juli und November 2008 die Talabfahrt verbreitert und damit noch sicherer gemacht. Die Skisaison am Jenner startet an diesem Wochenende. Zu diesem Ski-Opening können alle Skigäste kostenlos das modernisierte Jenner-Gebiet erleben.

Das Berchtesgadener Land zählt mit rund 2,7 Millionen Übernachtungen jährlich zu den fünf touristisch bedeutendsten Landkreisen in Bayern. Im Winterhalbjahr zwischen Oktober und April gibt es dort rund 835 000 Übernachtungen. Die Gemeinde Schönau am Königssee, zu der das Jenner-Skigebiet gehört, liegt mit 666 000 Übernachtungen jährlich auf dem dritten Platz bei den Übernachtungen in Oberbayern nach München und Garmisch-Partenkirchen. Mit diesen beiden Orten bewirbt sich der Ort um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2018. Die Gemeinde Schönau ist mit einem Anteil von 81 Prozent der Mehrheitsgesellschafter der Berchtesgadener Bergbahn AG, die das Skigebiet am Jenner betreibt.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft,
Infrastruktur, Verkehr und Technologie - PM vom 12.12.2008

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Gebührenfalle - SMS und Datendownload im Ausland

Mittwoch, November 26th, 2008

Die bayerische Verbraucherschutzministerin Dr. Beate Merk fordert eine gesetzliche Kostenobergrenze für das Versenden von SMS und das Herunterladen von Daten mit dem Handy im Ausland. Um im Ausland mit dem Handy telefonieren zu können, muss das Netz eines fremden Mobilfunkbetreibers genutzt werden. Dafür fallen sog. Roaminggebühren an.

Seit 30. Juni 2007 gibt es eine gesetzliche Preisobergrenze für das Telefonieren mit dem Handy im Ausland. Das Versenden von SMS oder das Herunterladen von Daten ist davon nicht erfasst und kann sehr teuer sein. Die EU plant derzeit eine gesetzliche Regelung, mit der eine Preisobergrenze für SMS-Roamingdienste geschaffen werden soll. Bayerns Verbraucherschutzministerin begrüßt diesen Vorstoß, fordert aber, auch die Kosten für das Datenroaming, die z.B. bei der Internetnutzung entstehen, zu deckeln: “Der Verbraucher kann derzeit kaum einschätzen, welche Kosten anfallen. Das hat in vielen Fällen zu unerwartet hohen Rechnungen geführt. Es darf aber nicht sein, dass das Surfen im Internet teurer kommt als der gesamte Urlaub, weil durch das Herunterladen von Daten unbeabsichtigt Tausende Euro an Gebühren verursacht werden. Eine solche Gebührenfalle kann wirksam nur mit einer gesetzlichen Höchstgrenze aus der Welt geschaffen werden.” Nach Einschätzung der bayerischen Verbraucherschutzministerin sind die Preise beim Datenroaming derzeit deutlich überhöht und lassen sich durch die tatsächlichen Kosten nicht rechtfertigen. Die Durchschnittspreise liegen in europäischen Ländern zwischen 4 und 16 Euro pro Megabyte. Verschärft wird dieses Problem durch mangelnde Transparenz. Merk wies darauf hin, dass der Vorschlag neben finanziellen Vorteilen für die Verbraucher ganz besonders Entlastungen für Geschäftsreisende mit sich bringt, also auch für kleine und mittlere Unternehmen, die durch eine Deckelung der Datenroamingpreise erhebliche Kosteneinsparungen zu verzeichnen hätten.

Bayerns Verbraucherschutzministerin will sich am kommenden Freitag im Bundesrat dafür einsetzen, dass die Bundesregierung entsprechenden Einfluss auf das EU-Gesetzgebungsverfahren ausübt.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz - PM vom 26.11.2008

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Tourismusland Bayern neuen Schub verleihen

Mittwoch, November 19th, 2008

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH (by.TM). Bei der turnusmäßigen Sitzung wählten ihn die Aufsichtsratsmitglieder einstimmig an die Spitze des Kontrollgremiums. Der Wirtschaftsminister will die Stellung Bayerns als Tourismusland Nummer Eins in Deutschland weiter ausbauen.

„Deswegen habe ich mich bereits in den Koalitionsverhandlungen stark dafür eingesetzt. Wir haben im Koalitionsvertrag vereinbart, dass wir dem Tourismusland und der Gesundheitsregion Bayern durch ein Paket an Initiativen neuen Schub verleihen. Ich werde mich persönlich darum kümmern, dass der Tourismus in Bayern weiter vorankommt“, so Wirtschaftsminister Zeil.

Für den Wirtschaftsminister habe eine schlagkräftige Werbung für Bayern im nationalen und internationalen Tourismusgeschäft hohe Priorität. „Wir wollen die Urlauber aus nah und fern erreichen und nachhaltig für Bayern begeistern. Deshalb setze ich im Tourismus auf Marketing durch die Menschen für die Menschen und nicht auf Marketing über den Preis“, betonte Zeil. Die by.TM habe in den letzten Jahren bewiesen, dass sie stets am Puls der Zeit und aktueller Trends ist. „Produkt, Strategie und Team der by.TM stimmen. Zusätzliche Herausforderungen in der aktuellen Aufsichtsratsperiode bis Ende 2010 möchte ich gemeinsam mit der by.TM offensiv angehen. Der Tourismus ist keine heile Insel, die sich von der derzeitigen Großwetterlage der Weltwirtschaft abkoppeln lässt. Wir werden auch beim Marketing auf die aktuellen Entwicklungen der Rahmenbedingungen reagieren und punktuell nachjustieren“, erklärte Zeil.

Der Wirtschaftsminister beabsichtigt auch, die neuen Trends beim Internet-Marketing wie beispielsweise Web 2.0 verstärkt für das Reiseziel Bayern zu nutzen. Außerdem will er Bayern noch stärker als Winterziel vermarkten. Dazu gehöre das Werben für die Wintersportmöglichkeiten im Freistaat. „Eine bemerkenswert hohe Zahl an Urlaubern fragt das nach und wir besitzen viel Qualität und Potenzial“, betonte er. Mit der Tourismuswerbung wolle man „ein Gefühl für Schnee-Bayern“ erzeugen. Das erhöhe gleichzeitig die Chancen für eine erfolgreiche Winterolympia-Bewerbung 2018 der Landeshauptstadt und ihrer Partner.

Wirtschaftsminister Zeil folgt als Aufsichtsratsvorsitzender seiner Amtsvorgängerin Emilia Müller, die nach einem Jahr an der Spitze der by.TM den Vorsitz aufgrund ihres Wechsels ins Europaressort zur Verfügung gestellt hatte. Vor ihr hatten Otto Wiesheu und Erwin Huber dem by.TM-Aufsichtsrat vorgestanden. Die im Jahr 2000 gestartete BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH ist die offizielle Marketinggesellschaft der bayerischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Gesellschafter sind neben den vier regionalen Tourismusverbänden weitere Verbände wie der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband, der Bayerische Heilbäderverband und Unternehmen wie die Europäische Reiseversicherung oder die beiden internationalen Flughäfen im Freistaat. Mit 24,3 Milliarden Euro Bruttoumsatz, 572.000 Gästebetten und 76 Millionen Übernachtungen sichert die Leitökonomie Tourismus das Einkommen von mehr als 560.000 Einwohnern im Freistaat.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur,
Verkehr und Technologie - PM vom 19.11.2008

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Landkreis Würzburg in Bildern, Geschichte und Musik

Dienstag, November 18th, 2008

Geschenkideen mit „heimatlichem Mehrwert“ bieten vier Bücher und eine CD
aus dem Landkreis Würzburg.

• CD „Musikalische Grüße aus dem Landkreis Würzburg“ zum Preis von 8,90 €

• Bildband „Perlen aus dem Landkreis Würzburg“ zum Preis von 18,70 €

• Buch „Herzliche Grüße aus den Gemeinden rund um Würzburg“ zum Preis von 6,00 €

• Buch „Landkreis Würzburg – Unsere Heimat unter Hitlers Gewaltherrschaft in Dokumentation, Erlebnissen und Schicksalen“ zum Preis von 8,90 €

• Broschüre „Die ehemaligen jüdischen Gemeinde im Landkreis Würzburg
zum Preis von 6,00 €

Die Bücher und die CD sind über den Buchhandel, die Bürgerinformation des Landratsamtes, die Gemeindeverwaltung und über das Internet unter der Adresse

http://www.landkreis-wuerzburg.de/index.phtml?mNavID=1617.8&sNavID=1617.89

zu beziehen.

Weitere Informationen sind unter der Tel.-Nr. 0931/8003-375
beim Landratsamt Würzburg zu erhalten.

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Gutes Sommergeschäft für Bayerns Tourismusbranche

Freitag, Oktober 17th, 2008

MÜNCHEN - Nach dem Rekordmonat Juli konnte die bayerische Tourismusbranche auch im August Zuwächse verzeichnen. Mit über 2,8 Millionen kamen 3,3 Prozent mehr Gäste in den Freistaat als im Vorjahresmonat. Auch die Zahl der Übernachtungen stieg im August im Vorjahresvergleich um 0,3 Prozent auf 9,2 Millionen.

„Die hervorragenden Zahlen der Tourismusbranche belegen, dass Weiß-Blau bewegt und die aktuelle Natururlaubs-Kampagne der BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH mit Testimonial Hardy Krüger jr. an der Spitze fruchtet“, erklärt Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller.

Auch die Umsätze hätten sich sehr gut entwickelt. Das bayerische Gastgewerbe verzeichnete im Juli eine nominale Steigerung von 6,4 Prozent und eine reale Steigerung von 3,5 Prozent. „Ich gehe daher von einem guten Sommergeschäft für die Hotel- und Gastronomiebetriebe im Freistaat aus“, so die Wirtschaftsministerin. Stark im Trend lag im Hochsommermonat August der Natururlaub. Insbesondere die bayerischen Alpenlandkreise verbuchten deutlich überdurchschnittliche Zugewinne. Dorthin kamen mit rund 720.000 Gästen immerhin 8,3 Prozent mehr als noch im Vorjahresmonat. Auch die Zahl der Übernachtungen nahm an der Alpenkette um 2 Prozent zu und lag über 3,3 Millionen.

Ministerin Müller erwartet, dass die Renaissance des Heimaturlaubs durch die unsichere wirtschaftliche Entwicklung noch weiter verstärkt und der Tourismus in Bayern dadurch gestützt werde. „Der Tourismus wird für Bayerns Wirtschaft in diesen turbulenten Zeiten mehr denn je ein Stabilitätsfaktor sein“, betont Müller. Besonders die Treue hielten derzeit die inländischen Gäste den Feriengebieten zwischen Rhön und Rupertiwinkel. Mit 2,1 Millionen kamen im August über 4 Prozent mehr Urlauber aus Deutschland nach Bayern. Die ausländischen Gäste nahmen leicht um 0,2 Prozent auf 730.000 zu.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur,
Verkehr und Technologie - PM vom 17.10.2008

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Tourismus hat Priorität in Bayern

Dienstag, Oktober 14th, 2008

MÜNCHEN - „Die Bayerische Staatsregierung stärkt den Tourismus in unserem Land als eine Leitökonomie weiter nachhaltig“, betont Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller nach ersten Koalitionsverhandlungen mit der FDP. „Der Tourismus ist einer der am stärksten wachsenden Wirtschaftsbereiche weltweit. In Bayern hat der Tourismus Priorität. Wir haben eine klare Strategie, unsere Tourismuswirtschaft fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen“, kündigt die Wirtschaftsministerin an.

• Sie fordert erstens eine Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes für das Hotel- und Gaststättengewerbe auf 7%. „Das ist das beste Förderprogramm für die Branche. Von den Investitionen im Tourismus profitieren viele andere Bereiche, insbesondere das Handwerk. Wir müssen Wettbewerbsverzerrungen zum benachbarten Ausland beseitigen, damit unsere mittelständischen Unternehmer wieder für die Gäste investieren können“, so Müller.

• Zweitens wird sich die Staatsregierung für eine Absenkung der GEZ-Gebühren für die Hotellerie auf ein mit Österreich vergleichbares Niveau einsetzen. „Es ist nicht einzusehen, weshalb ein Hotel mit 150 Zimmern in Deutschland 23.042 € pro Jahr Gebühren zahlen muss, während in Österreich nur 241 € kassiert werden“, kritisiert die Ministerin.

• Drittens setzt Müller auf zertifizierte Qualität im Tourismus: „Wir müssen den Gästen ganzheitliche Qualität bieten, die durch Zertifizierungen auch sichtbar und transparent wird. Nur so können wir im Wettbewerb Marktanteile gewinnen.“

• Viertens will die Wirtschaftsministerin das Marketing für das Tourismusland Bayern verstärken: „2008 wird erstmals die Zuwächse des bayerischen Tourismus von deutschen und ausländischen Gästen gleichermaßen getragen. Um vom weltweiten Wachstum zu profitieren, müssen wir ausländische Zukunftsmärkte noch nachhaltiger erschließen. Ich denke hier etwa an den indischen Markt.“

Insgesamt sei der Tourismus in Bayern auf einem guten Weg. Die bayerische Tourismusbilanz kann sich auch 2008 sehen lassen: In den ersten sieben Monaten wurde mit rund 44 Millionen Übernachtungen im Freistaat gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 2,3 Prozent erzielt. Die Zahl der Gäste stieg um 2,4 Prozent auf über 15,2 Millionen. Die Zuwächse sind in nahezu allen Regierungsbezirken wirksam geworden. Allein beim internationalen Reiseverkehr gehe die Welttourismusorganisation von einer Verdoppelung der Ankünfte auf 1,6 Mrd. bis zum Jahr 2020 aus. Das Einkommen von über 560.000 Einwohnern Bayerns hänge vom Tourismus ab. Rund 25 Milliarden Euro touristische Umsätze kämen der Wirtschaft im Freistaat zugute. „Die Schlüsselbranche Tourismus gilt es zu pflegen und zu unterstützen“, fasst Müller zusammen.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur,
Verkehr und Technologie - PM vom 14.10.2008

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Prämierung der Fossilfundstelle Solnhofer Plattenkalke

Sonntag, August 31st, 2008

Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein hat heute in Langenaltheim im Altmühltal bei der Prämierung der weltbekannten Fossilfundstelle „Solnhofer Plattenkalke” die Geotope in Bayern als Aushängeschild für die natürlichen Schätze in unserem Land bezeichnet.

Beckstein: „Geotope sind ein unverwechselbarer Teil unserer Heimat. Solche geologisch besonders bedeutsamen Orte wie die durch den Fund des berühmten Urvogels Archaeopterix international bekannten Solnhofer Plattenkalke sind einzigartige Wissensspeicher von unschätzbarem Wert und steinerne Archive der Erdgeschichte. Es ist wichtig, dass wir uns dieses wertvollen Naturerbes bewusst sind und Geotope verantwortungsvoll behandeln.” Dabei fördern Geotope mit ihren einmaligen Zeugnissen der Erdgeschichte nach den Worten Becksteins nicht nur Heimatbewusstsein und Identität, sondern vermitteln gerade auch jungen Menschen Wissen und Einblicke in geologische Zusammenhänge. Sie bereichern oftmals die Vielfalt der Landschaft und unterstützen als attraktives Ausflugsziel den Tourismus in der Region.

Beckstein: „Bayern betreibt eine konsequente Naturschutzpolitik, um die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft in unserem Land in ihrer Vielfalt zu erhalten und zu sichern.” Laut Beckstein stehen in Bayern 13 Prozent der gesamten Landesfläche unter Naturschutz. Dazu gehören unter anderem Nationalparks, Naturschutzgebiete, Biotope, Geotope oder die bayerischen Gebiete für das europäische ökologische Netz Natura 2000. Die bayerische Naturschutzpolitik hat ein umfangreiches Instrumentarium aus Vertragsnaturschutz-, Landschaftspflege- und Artenhilfsprogrammen, naturverträglicher Landnutzung sowie BayernNetzNatur-Initiativen entwickelt. „Allein von 2000 bis 2006 wurden dafür über 1,5 Milliarden Euro investiert. Im anschließenden Förderzeitraum 2007-2013 wird Bayern die Mittel noch weiter erhöhen”, kündigte Beckstein an.

Im Rahmen der Prämierungsveranstaltung zeichnete der Ministerpräsident die Fossilfundstelle Solnhofer Plattenkalke mit dem Gütesiegel „Bayerns schönste Geotope” aus und enthüllte eine Schautafel über Entstehung und Bedeutung dieser geologischen Besonderheit von Weltrang. Den Gemeinden Langenaltheim, Mörnsheim, Solnhofen, Treuchtlingen und Pappenheim - genannt „Die Steinreichen 5″ im Naturpark Almühltal - , die die Patenschaft für das Geotop übernehmen, dankte Beckstein für ihr Engagement, die geologischen Schätze ihrer Heimat zu pflegen, zu schützen, für künftige Generationen zu erhalten und einer verantwortungsvollen Nutzung zu erschließen.

Quelle: Bayerische Staatskanzlei - PM vom 31.08.2008
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Goldene Rose des Papstes für den Wallfahrtsort Altötting

Freitag, August 15th, 2008

Mit der päpstlichen ‚Goldenen Rose‘ hat Altötting heute eine außerordentliche Auszeichnung erhalten.

„Mit der ‚Goldenen Rose‘ würdigt Papst Benedikt Altötting als den bedeutendsten Wallfahrtsort Bayerns und Deutschlands und als eine der wichtigsten Wallfahrtsstätten Europas im Kreise mit Fatima, Lourdes, Tschenstochau und Loreto”, begrüßte Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein die Auszeichnung anlässlich der Überreichung durch Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln und Legat des Papstes. Beckstein: „Altötting ist seit einem halben Jahrtausend ein Zentrum des katholischen Glaubens in Bayern und verkörpert in besonderer Weise bayerische Identität. Hier werden die tiefen Wurzeln der starken katholischen Volkskirche in Bayern greifbar.”

In Altötting werden, so Beckstein, die christlichen Werte spürbar: „Unser christliches Wertefundament spielt die zentrale Rolle für den Zusammenhalt in unserem Land. Wir müssen dieses Wertefundament gemeinsam mit den beiden großen christlichen Kirchen sichern.”

Quelle: Bayerische Staatskanzlei - PM vom 15.08.2008
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Fahrverbot an Mariä Himmelfahrt in Österreich

Donnerstag, August 14th, 2008

Das Bayerische Staatsministerium des Innern weist darauf hin, dass am morgigen Freitag, den 15. August 2008, auf Grund des Feiertags Mariä Himmelfahrt in Österreich ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen besteht. Es gilt für die Zeit von 00.00 bis 22.00 Uhr. Die bisherigen Erfahrungen lassen erwarten, dass ab Freitag, 15. August 2008, 13.00 Uhr, mit erheblichem Lkw-Rückstau am Autobahn-Grenzübergang Bad Reichenhall (Walserberg) zu rechnen ist. Es ist davon auszugehen, dass der Lkw-Stau auf die A 8 bis weit über die Anschlussstelle Bad Reichenhall hinaus zurückreichen wird. Auf der A 8 steht damit für den übrigen Verkehr Richtung Salzburg nur eine Fahrspur zur Verfügung. Eine Normalisierung wird nicht vor Freitag, 15. August 2008, 23.00 Uhr, erwartet. Es wird empfohlen, den Grenzübergang Walserberg am Mariä-Himmelfahrts-Tag nach Möglichkeit zu meiden.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern - PM vom 14.08.2008
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