Archive for the ‘Wirtschaft’ Category

Wechsel in der Praxis von Dr. med. Herbert Roll

Donnerstag, März 12th, 2009

Dr. med. Herbert Roll mit Ehefrau IlseNach 30 Jahren hausärztlicher Tätigkeit geht Dr. med. Herbert Roll am Ende dieser Woche in den wohlverdienten Ruhestand. Er war der erste in Eisingen niedergelassene Arzt; tätig auf dem Gebiet Allgemeinmedizin und Chirotherapie. Auf dem Foto sehen Sie Dr. med. Herbert Roll zusammen mit seiner Ehefrau Ilse in der Praxis in der Brunnenstraße 2 in Eisingen.

Die Redaktion Eisingen Online wünscht Ihnen, lieber Herr Dr. Roll und Ihrer Frau Ilse, erholsame, glückliche Jahre.
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Vom 16.03. bis einschließlich 31.03.2009 ist die Praxis wegen Urlaub geschlossen. Die Vertretung erfolgt während dieser Zeit durch Dr. Markones, Kist, Tel. 09306 / 8982, bzw. durch Dr. Helmschrott, Waldbrunn, Tel. 09306 / 2142.
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Zum 01.04.2009 übernimmt Dr. med. Ulrich Hübner
die Allgemeinarztpraxis.

Zur Person:
Familie HübnerDr. med. Ulrich Hübner ist 36 Jahre alt und mit Andrea Hübner verheitratet, die künftig dem langjährig geschätzten Praxisteam angehören wird. Dr. Hübner und seine Frau haben eine gemeinsame Tochter. Foto: privat

Dr. Hübner wurde in Würzburg geboren und wuchs in Lohr am Main auf. Nach dem Abitur folgten Medizinstudium in Würzburg, von 1993 bis 2000 mit Auslandsaufenthalten in Irland, den USA und der Schweiz. Von November 1996 bis März 2002 Doktorarbeit an der Uniklinik Würzburg. Weiterbildung zum Internisten von Oktober 2000 bis Oktober 2004 am Klinikum Dresden-Friedrichstadt sowie von November 2004 bis Januar 2007 am Klinikum Augsburg. Facharztanerkennung als Internist seit 01.02.2007. Arbeit als Internist in der Weiterbildung zum Pneumologen von Februar 2007 bis Januar 2009 an der Lungenfachklinik Zusmarshausen (Zusamklinik).

Übernahme der Praxis von Dr. Roll als hausärztlich tätiger Internist ab 01.04.2009

Adresse:
Brunnenstraße 2, 97249 Eisingen

Tel. 09306 / 1755

Sprechzeiten wie bisher:
Mo. - Fr. 09:00 - 12:00 Uhr
Mo. und Do. 16:30 - 19:00 Uhr
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Herrn Dr. med. Ulrich Hübner und Ehefrau Andrea wünschen wir einen guten Start und angenehmes Wohnen in Eisingen.
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Artur Schmitt
Redaktion Eisingen Online

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Stellenausschreibung: gemeindlicher Bauhof

Donnerstag, Februar 26th, 2009

Die Gemeinde Eisingen stellt zum 01.05.2009 bzw. ab Beginn der Freistellungsphase des bisherigen Stelleninhabers eine/n Mitarbeiter/in im gemeindlichen Bauhof in Vollzeit ein. Der Einsatz erfolgt in allen Bereichen des Baubetriebshofes.

Wir erwarten von den Bewerberinnen und Bewerbern neben körperlicher Belastbarkeit und handwerklichem Geschick auch die Fähigkeit zu selbständiger Arbeitsleistung und Teamfähigkeit.

Zum Aufgabenbereich gehören u.a. die Unterhaltung und Pflege der öffentlichen Gebäude und Einrichtungen, der Wasserversorgung, Kanalisation, Straßen, Wege und Grünflächen, sowie Winterdienst und Arbeiten in der Gemeindeflur und im Gemeindewald.

Einstellungsvoraussetzungen

Der/die Bewerber/in verfügt über eine abgeschlossene handwerkliche Ausbildung zum Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik/ alternativ Elektriker/in.

Bereitschaft zu sämtlichen im Bauhof anfallenden Arbeiten.

Der Besitz des Führerscheins der Klasse C, besser CE bzw. Klasse 2 nach altem Recht.

Teilnahme am aktiven Dienst bei der freiwilligen Feuerwehr Eisingen im Falle einer Einstellung; während der Arbeitszeit erfolgt Freistellung zu aktiven Feuerwehreinsätzen.

Im Hinblick auf den durchzuführenden Winterdienst, der schnelle und oft sehr kurzfristige Einsatzbereitschaft erfordert, Bereitschaft seinen/ihren Wohnsitz in Eisingen oder der unmittelbaren Umgebung zu nehmen.

Bereitschaft zum Winterdienst und zum Dienst auch außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeiten: z.B. Frühmorgens, am Abend sowie am Wochenende.

Das Arbeitsverhältnis unterliegt den Bestimmungen des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD). Die Eingruppierung erfolgt entsprechend der Qualifikation und bisherigen Tätigkeit.

Aufgrund der Verbindung mit dem Altersteilzeitgesetz wendet sich diese Ausschreibung bevorzugt an Personen, die zur Zeit bei der Bundesagentur für Arbeit als arbeitssuchend gemeldet sind und die o. a. Anforderungen erfüllen.

Schwerbehinderte werden bei sonst gleicher Eignung vorrangig eingestellt.

Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugniskopien sowie Nachweisen über bisherige Tätigkeiten werden erbeten bis zum 16. März 2009.

Gemeinde Eisingen,
Pfarrer-Henninger-Weg 10
97249 Eisingen

Auskünfte erteilen
die 1. Bürgermeisterin Frau Ursula Engert, Tel. 09306-9063-33 oder
Herr Krista Tel. 09306-9063-31.

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Volksbegehren - Mindestlohn jetzt! nicht zugelassen

Dienstag, Februar 3rd, 2009

Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat heute die Rechtsauffassung des Innenministeriums voll bestätigt und das beantragte Volksbegehren “Mindestlohn jetzt!” nicht zugelassen.

Innenminister Joachim Herrmann sagte: “Die heutige Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs über die Nichtzulassung des Volksbegehrens ”Mindestlohn jetzt!” macht deutlich, dass der Freistaat Bayern hier keinen gesetzlichen Gestaltungsspielraum hat. Der Bundgesetzgeber hat hier bereits von seiner konkurrierenden Gesetzgebungskompetenz selbst abschließend Gebrauch gemacht.

“Am 23. September 2008 hatten die Initiatoren des Volksbegehrens beim Staatsministerium des Innern den Antrag auf Zulassung eines Volksbegehrens “Mindestlohn jetzt!” eingereicht. Ziel des Volksbegehrens war eine landesgesetzliche Pflicht zur Einführung eines allgemeinen Mindestlohns für alle Branchen durch ein Bayerisches Mindestlohngesetz, unabhängig von bestehenden tarifvertraglichen Regelungen. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat jetzt bestätigt, dass die Voraussetzungen für die Zulassung des Volksbegehrens nicht gegeben sind. Bayern fehlt für ein Mindestlohngesetz die erforderliche Gesetzgebungskompetenz. Herrmann betonte: “Das ist kein Urteil gegen Mindestlohn, aber eine klare Bestätigung, dass die Zuständigkeit allein beim Bundestag liegt.”

Quelle: Bayerisches Staatsministerium
des Innern - PM vom 03.02.2009

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Bayerns Arbeitsmarktzahlen für Januar 2009

Donnerstag, Januar 29th, 2009

Arbeitsministerin Haderthauer: Frostige Entwicklung am Arbeitsmarkt im Januar - Jetzt qualifizieren für den Arbeitsplatz der Zukunft

“Das extrem kalte Wetter sowie die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise und konjunkturellen Abschwächung erschwerten die Situation auf dem bayerischen Arbeitsmarkt zu Beginn des Jahres zusätzlich zum ohnehin saisonüblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Natürlich geht die wirtschaftliche Schwächephase an Bayern als modernem, exportorientiertem Wirtschafts- und Beschäftigungsstandort nicht spurlos vorüber: Durch seine im bundesdeutschen Vergleich überproportionale Exportquote der Industrie sowie deren Abhängigkeit von Branchen, die von der Krise stärker betroffen sind als andere, trifft die Entwicklung nun auch bayerische Arbeitnehmer”, kommentierte Bayerns Arbeitsministerin Christine Haderthauer die heute bekannt gegebenen Arbeitsmarktzahlen für Januar 2009.

Im ersten Monat dieses Jahres waren 330.597 Personen arbeitslos gemeldet, 67.827 Personen bzw. 25,8 Prozent mehr als im Dezember 2008. Die Arbeitslosenquote stieg damit auf 5,0 Prozent. “Erfreulicherweise liegen wir trotz der doppelten Belastung durch Witterung und Konjunktur jedoch weiterhin unter den Vorjahreswerten - im Vergleich zum Januar 2008 waren 17.570 Personen bzw. 5,0 Prozent weniger arbeitslos gemeldet”, bemerkte die Arbeitsministerin.

“Gerade jetzt werden wir unsere erfolgreichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit mit den Mitteln des Europäischen Sozialfonds und Arbeitsmarktfonds fortsetzen und intensivieren. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf dem verstärkten Qualifizierungsbedarf bei Geringqualifizierten sowie Jüngeren und Älteren, da gerade diese Gruppen in Zeiten eines wirtschaftlichen Abschwungs besonderen Risiken ausgesetzt sind. Beispielsweise fördern wir Projekte für den Nachwuchs - im Hinblick auf verbesserte Ausbildungschancen - sowie Qualifizierungsmaßnahmen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen”, kommentierte Haderthauer ihre langfristig ausgerichtete Strategie der Beschäftigungssicherung.

“Ich appelliere an die Unternehmen, massiv in Ausbildung zu investieren, um dem bereits jetzt herrschenden Fachkräftemangel auch in Zukunft gewachsen zu sein. Ich rate den Unternehmen dringend, die um die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes erweiterten flexiblen Arbeitszeitmodelle zu nutzen und an ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern festzuhalten - denn bewährte und qualifizierte Arbeitskräfte bieten nicht nur im sich anschließenden Aufschwung einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil”, so die Arbeitsministerin. Weitere Verbesserungen in diesem Bereich seien mit dem Konjunkturprogramm II auf den Weg gebracht. Als Lichtblick bezeichnete die Ministerin zudem den ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft, der im Januar 2009 aufgrund erhöhter Erwartungen seinen seit Mai 2008 durchgängigen Abwärtstrend durchbrach.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und
Sozialordnung, Familie und Frauen - PM vom 29.01.2009

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Nachtdienstzuschläge für Bayerns Polizeibeamte

Donnerstag, Januar 29th, 2009

Wechselschichtdienst und vor allem regelmäßiger Nachtdienst bringen für viele Polizeibeamte besondere Belastungen für Gesundheit wie auch das persönliche und soziale Umfeld. Diese müssen nach Auffassung von Innenminister Joachim Herrmann künftig finanziell besser entschädigt werden.

Herrmann kündigte an, er werde in den nächsten Monaten hierzu konkrete Gespräche mit den Personalvertretungen und den Polizeigewerkschaften einerseits und dem Finanzminister andererseits führen. Sein Ziel sei, zumindest erste Verbesserungen schon vor der allgemeinen Dienstrechtsreform auf den Weg zu bringen.

Derzeit ist die Besoldung der Beamten noch im Bundesbesoldungsgesetz und in der Erschwerniszulagenverordnung bundesrechtlich geregelt. Im Rahmen der Föderalismusreform haben die Bundesländer hierfür die Regelungskompetenz übergetragen bekommen. Im Moment erhalten Beamte, die regelmäßig Wechseldienst leisten, eine Zulage in Höhe von 51,13 Euro monatlich (vor Abzug von Steuern) und einen zusätzlichen Zuschlag für den sogenannten Dienst zu ungünstigen Zeiten pro Stunde. Dieser beträgt an Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen 2,80 Euro, sonst im Nachtdienst von 20.00 bis 06.00 Uhr 1,28 Euro und an Samstagen von 13.00 bis 20.00 Uhr 0,77 Euro. Innenminister Herrmann hält vor allem für den Nachtdienst eine merkliche Erhöhung des Zuschlags für geboten: “Nachts um drei Uhr Dienst tun zu müssen, ist auf Dauer die größere Belastung als am Sonntag Mittag.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium
des Innern - PM vom 29.01.2009

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Bayerischer Sicherheitspreis 2009

Freitag, Januar 23rd, 2009

Innenminister Joachim Herrmann hat heute in Nürnberg den Bayerischen Sicherheitspreises 2009 des Bayerischen Verbandes für Sicherheit in der Wirtschaft (BVSW) verliehen.

“Der Bayerische Sicherheitspreis 2009 unterstreicht die zunehmende Bedeutung des Einsatzes innovativer Sicherheitstechnik in Unternehmen. Die Gefahren für Betriebe durch Ausspähversuche im Internet und durch andere Formen der Wirtschaftsspionage nehmen auf dem globalen Markt zu, werden von vielen Wirtschaftsunternehmen aber immer noch leichtsinnig unterschätzt. Der bayerische Verfassungsschutz ist auch im Internet aktiv bei der Abwehr ausländischer Spionage. Die Betriebe müssen sich aber auch selbst engagieren”, forderte Herrmann.

Der Bayerische Verband für Sicherheit in der Wirtschaft, als Initiator der Preisverleihung, leistet seit mehr als drei Jahrzehnten bei der Beratung und Unterstützung bayerischer Unternehmen in Sicherheitsfragen einen unschätzbaren Beitrag zur inneren Sicherheit. “Wir pflegen und unterstützen diese Kooperation. Bayern gewährleistet nicht nur durch einen ausgezeichneten Sicherheitszustand den nötigen ”weichen” Standortfaktor für Ansiedlung und Sicherheit von Unternehmen, sondern auch sonst alle für einen attraktiven Wirtschaftsstandort notwendigen Voraussetzungen,” so Herrmann.

Herrmann übergab im Rahmen der ELTEC 2009, einer Fachmesse für Gebäude- und Informationstechnik im Messezentrum Nürnberg, den vom BVSW ins Leben gerufenen Bayerischen Sicherheitspreis 2009. Die Preisträger, zwei Unternehmen aus Taufkirchen bei München und ein Hersteller aus Münster, wurden für ihre innovativen Entwicklungen im Bereich des Informations- und Datenschutzes, beispielsweise bei der elektromagnetischen Abschirmung zum Schutz vor Lauschangriffen in Firmenräumen bzw. zur Sicherung interner Firmennetzwerke vor Malware, sowie für ein innovatives Kupplungssystem zur schnellen Verbindung von Feuerwehrschläuchen ausgezeichnet.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium
des Innern - PM vom 23.01.2009

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Seehofer wünscht Obama glückliche Hand zum Amtsantritt

Dienstag, Januar 20th, 2009

Zu seinem Amtsantritt hat der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer dem neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama eine glückliche Hand und viel Erfolg bei der Gestaltung der Zukunft seines Landes und der Welt gewünscht.

Seehofer: „Europa und die USA müssen die großen Herausforderungen wie die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise oder den Klimaschutz stärker als bisher in einem partnerschaftlichen Geist angehen. Ich bin zuversichtlich, dass Präsident Obama die weltweiten Herausforderungen mit großer Tatkraft und Führungsstärke anpacken wird.” Seehofer betonte, dass Bayern im deutsch-amerikanischen Verhältnis eine Sonderstellung einnimmt. Seehofer: „Bayern ist wirtschaftlich und kulturell für die USA das wichtigste Land in Deutschland. Auch unter dem neuen Präsidenten werden wir diese Sonderstellung bewahren und ausbauen.”

Die enge Zusammenarbeit Bayerns mit den USA zeigt sich nach den Worten Seehofers auch daran, dass mehr als ein Fünftel des deutsch-amerikanischen Handels mit Bayern stattfindet. Mit einem Handelsvolumen von über 25 Milliarden Euro sind die USA der für Bayern weltweit wichtigste Handelspartner. Rund 700 US-Unternehmen sind in Bayern vertreten, darunter 540 in High-Tech-Bereichen. Die US-Army ist mit rund 5.500 bayerischen Beschäftigten ein wichtiger Arbeitgeber in Bayern. An den bayerischen Hochschulen studieren derzeit rund 450 amerikanische Studenten, 245 Hochschulpartnerschaften sind registriert. Der US-Bundesstaat Georgia ist seit 2008 Mitglied im Netzwerk der Partnerregionen Bayerns.

Quelle: Bayerische Staatskanzlei - PM vom 20.01.2009

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Eröffnung der HOGA Fachmesse

Montag, Januar 19th, 2009

Der Leiter der Staatskanzlei Staatsminister Siegfried Schneider hat bei der Eröffnung der HOGA Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung am gestrigen Sonntag (18.1.) in Nürnberg das starke Engagement der Staatsregierung für Tourismus und Gastronomie in Bayern hervorgehoben.

Schneider: „Die Staatsregierung tut alles, damit die Rahmenbedingungen für unsere Hotels und Gaststätten in Bayern stimmen - vom Sonderförderungsprogramm für die bayerische Hotellerie in Höhe von 300 Millionen Euro, die Förderung von mehr als 1.100 Hotels und Gaststätten in den letzten fünf Jahren mit 93 Millionen Euro aus dem Mittelstandskreditprogramm über die Wintertourismus-Offensive oder das Sonderförderprogramm für Skigebiete in Bayern bis hin zu der von Bayern durchgesetzten Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes bei Seilbahnen.”

Gastronomie und Tourismus gehören laut Schneider zu den Schlüsselbranchen in Bayern. Das bayerische Gastgewerbe erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 11 Milliarden Euro. 42.000 Hotellerie- und Gastronomiebetriebe beschäftigen rund 315.000 Menschen in Bayern und bilden jährlich über 16.000 junge Menschen aus. Auch weltweit zählen Tourismus und Gastronomie zu den wichtigsten Wirtschaftsbranchen und zu den Wachstumstreibern. „Von diesem Kuchen wollen wir uns ein möglichst großes Stück abschneiden”, so Schneider.

Der Minister kündigte an, dass die „Marke Bayern” künftig weltweit noch besser bekannt gemacht werden soll. „Das geht vor allem über ein gutes Marketing. Deshalb verstärken wir unser erfolgreiches Tourismus-Marketing im engen Schulterschluss mit den Regionalverbänden und den Branchenvertretern”, betonte Schneider. Ein wichtiger Hebel ist dabei die Nutzung sportlicher Großereignisse wie der Ski-Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen oder der Biathlon-WM 2012 in Ruhpolding. Schneider: „Wir wollen die Olympischen Winterspiele 2018 nach München holen. So ein internationales Top-Event würde der Tourismuswirtschaft in ganz Bayern einen Riesenschub geben.”

Quelle: Bayerisches Staatskanzlei - PM vom 18.01.2009

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Bayern – hoch zu Ross

Montag, Januar 19th, 2009

Berlin — Der Freistaat hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der bedeutendsten Pferdeländer Deutschlands entwickelt. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin sagte, haben Zucht, Sport und Haltung von Pferden deutlich an Bedeutung gewonnen.

Seinen Angaben zufolge werden heute bayernweit rund 120 000 Pferde gehalten, etwa zwei Drittel davon stehen auf insgesamt 15 000 landwirtschaftlichen Betrieben. Die gesamte Wertschöpfung, die mit der Züchtung, Haltung, Versorgung und Ausrüstung von Pferden in Bayern erzielt wird, bezifferte er auf annähernd 300 Millionen Euro pro Jahr. Die Pferdehaltung sichert damit rund 30 000 Arbeitsplätze in Landwirtschaft und Gewerbe. Das Pferd ist damit laut Brunner ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum.“

Die derzeit etwa 8 700 bayerischen Pferdezüchter betreuen mehr als 50 verschiedene Rassen. Auf der Grünen Woche in Berlin steht diesmal das Süddeutsche Kaltblut im Mittelpunkt. Die kraftvolle und nervenstarke Pferderasse wurde früher zur Arbeit in Feld und Wald eingesetzt, heute findet sie vor allem in der Brauchtumspflege Verwendung. Weltberühmt sind die Brauereirösser auf dem Münchner Oktoberfest, aber auch die Zugpferde der oberbayerischen Leonhardi-Prozessionen oder die Kötztinger Pfingstreiter sind weit über die weiß-blauen Grenzen hinaus bekannt.

Während die Kaltblüter vor einigen Jahrzehnten noch in ihrem Bestand bedroht waren, setzen heute über 1 400 Pferdezüchter auf diese Rasse. Mit 26 Kaltblütern schickt der Freistaat die größte Pferdekollektion aller Bundesländer nach Berlin. Sie sollen nicht nur bei der 6. Bundesschau für Kaltblüter punkten, sondern auch für das Pferdeparadies Bayern werben. „Mit unserem kaltblütigen Auftritt wollen wir den Messebesuchern zeigen, dass sich ein Besuch im Pferdeparadies Bayern immer lohnt“, sagte der Minister.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung,
Landwirtschaft und Forsten - PM vom 19.01.2009

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Bayerische Spezialitäten sind Exportschlager

Dienstag, Januar 13th, 2009

München/Berlin — Die bayerische Ernährungswirtschaft hat beim Export im vergangenen Jahr erneut kräftig zugelegt. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche bekanntgab, sind die Ausfuhren in den ersten zehn Monaten gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahrs um mehr als 18 Prozent gestiegen. Sie erreichten damit den Rekordwert von 6,4 Milliarden Euro.

Besonders hohe Zuwächse erzielten Fleisch und Fleischwaren: Sie legten über 30 Prozent zu. Aber auch Backwaren (plus 20 Prozent) und Käse (plus 15,5 Prozent) aus dem Freistaat waren jenseits der Grenzen stark gefragt. Bayerisches Bier kann mit einem Plus von zehn Prozent aufwarten. „Die breite Palette an qualitativ hochwertigen Ernährungsprodukten aus Bayern hat international einen hervorragenden Ruf“, sagte Brunner in München.

Vor allem in den Feinschmeckerländern Italien, Österreich und Frankreich sind die bayerischen Produkte sehr begehrt, sie sind nach wie vor die Hauptabnehmer. Den größten Zuwachs allerdings erzielten die bayerischen Spezialitäten in Russland: Hier wurde ein Plus von über 70 Prozent verzeichnet. In die Tschechische Republik gingen in den ersten zehn Monaten 2008 über 30 Prozent mehr Waren aus dem Freistaat als noch im gleichen Vorjahrszeitraum. Den Erfolg führt der Minister nicht zuletzt auf die gezielten Anstrengungen der bayerischen Ernährungswirtschaft auf diesen Märkten zurück. Sie sollen daher in diesem Jahr verstärkt und ausgeweitet werden. Laut Brunner sind heuer Präsentationen und Aktionen in Rumänien, Kroatien, den baltischen Staaten und Indien geplant.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten - PM vom 13.01.2009

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