Bayerische Spezialitäten sind Exportschlager
München/Berlin — Die bayerische Ernährungswirtschaft hat beim Export im vergangenen Jahr erneut kräftig zugelegt. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche bekanntgab, sind die Ausfuhren in den ersten zehn Monaten gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahrs um mehr als 18 Prozent gestiegen. Sie erreichten damit den Rekordwert von 6,4 Milliarden Euro.
Besonders hohe Zuwächse erzielten Fleisch und Fleischwaren: Sie legten über 30 Prozent zu. Aber auch Backwaren (plus 20 Prozent) und Käse (plus 15,5 Prozent) aus dem Freistaat waren jenseits der Grenzen stark gefragt. Bayerisches Bier kann mit einem Plus von zehn Prozent aufwarten. „Die breite Palette an qualitativ hochwertigen Ernährungsprodukten aus Bayern hat international einen hervorragenden Ruf“, sagte Brunner in München.
Vor allem in den Feinschmeckerländern Italien, Österreich und Frankreich sind die bayerischen Produkte sehr begehrt, sie sind nach wie vor die Hauptabnehmer. Den größten Zuwachs allerdings erzielten die bayerischen Spezialitäten in Russland: Hier wurde ein Plus von über 70 Prozent verzeichnet. In die Tschechische Republik gingen in den ersten zehn Monaten 2008 über 30 Prozent mehr Waren aus dem Freistaat als noch im gleichen Vorjahrszeitraum. Den Erfolg führt der Minister nicht zuletzt auf die gezielten Anstrengungen der bayerischen Ernährungswirtschaft auf diesen Märkten zurück. Sie sollen daher in diesem Jahr verstärkt und ausgeweitet werden. Laut Brunner sind heuer Präsentationen und Aktionen in Rumänien, Kroatien, den baltischen Staaten und Indien geplant.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten - PM vom 13.01.2009
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